Dienstag, 12. März 2019

[Rezi: Einhörner küsst man nicht von Kirsten Kolb]

Rezension: 

Einhörner küsst man nicht 

von Kirsten Kolb 








Titel: Einhörner küsst man nicht 


Autor: Kirsten Kolb 


ISBN: 978 - 1796760781


Seitenanzahl: 276 Seiten 


als eBook oder gebunden erhältlich 




Klappentext: 
Ist bei Interesse auf LovelyBooks nachzulesen (klick)


Inhalt: 
Ben, der Besitzer einer Punkkneipe, kann nicht so gut mit Tieren (mit Pferden schon gar nicht) und auch das Landleben ist nichts für Ben. 
Karottenmädchen mit Sommersprossen, gehen auch überhaupt nicht. 
Was macht er also, wenn genau dass in sein Leben tritt und ihn mit voller Wucht trifft?


Erster Satz: 
"Ja! Jaaaa! Ich will! Und wie ich will!"


Meine Meinung:
Das Cover finde ich mega gelungen und auch der Klappentext ließt sich sehr interessant.
Ich habe von der Autorin bereits "Liebe eitel Sonnenschein" (ihr Debüt) gelesen und dachte mir, dass es eine Fortsetzung dessen ist. Erst allmählich, hab ich dann verstanden, das dem nicht so ist......
Ich habe mich sehr gefreut, das die beiden Protagonisten doch noch vorgekommen sind, wenn auch nur in einem kurzen Dialog aber immerhin. 
Hätt ich mich darauf nicht so versteift, wäre ich wohl super in die Geschichte rein gekommen.   
Allgemein muss man sagen, dass die Story schon irgendwie den Nerv der Zeit trifft, denn zu meiner Zeit wäre es wohl ganz anders gewesen, aber heutzutage passt es einfach. 
Klar, wenn man Klappentext und Titel ließt, denkt man die Geschichte ist jetzt schon erzählt, was könnte da schon noch groß kommen? 
Klar ist dem irgendwie so, aber trotzdem ist es eine tolle Geschichte, der ich gerne folgte. 
Die beiden Protagonisten könnten verschiedener nicht sein, das macht eine gewisse Spannung aus, die sich so durchs Buch zieht.
Außerdem sind die Charaktere sehr gut beschrieben, man kann sich gut ein Bild von ihnen machen. 
Die Ausdrucksweise ist hier zwar etwas derber, aber passt gut zu einer Punkkneipe, muss man halt auch mögen, ich mag das, weil es authentisch ist! 


Mein Fazit: 
Eine tolle Geschichte von zwei Menschen die total unterschiedlich sind und trotzdem irgendwie zueinander finden.

Ich vergebe dem Buch 5 ✋✋✋✋✋ und eine 🍒

Ich bedanke mich sehr herzlich bei der Autorin für das zusenden eines Rezensionsexemplares



Montag, 11. März 2019

[Rezi: Steffen Schulze - Der Motorradpfarrer und die Milionenbeichte]

Rezension:
Der Motorrad-Pfarrer und die Millionenbeichte 
von Steffen Schulze 







Autor: Steffen Schulze


Verlag: Highlights Verlag 


ISBN: 978 - 3 - 933385 - 78 - 9


Seitenzahl: 218 Seiten


gebunden oder als eBook erhältlich 







Klappentext: 
Ist bei Interesse auf LovelyBooks nachzulesen(klick)


Inhalt: 
Der junge Eisenacher Priester Max wird zur Beichte eines totkranken Mannes in die JVA gerufen. Dieser Verrät ihm auf dem Sterbebett daß er aus seinem letzten Raubüberfall in der Schweiz 5 Millionen Euro deponiert hat. 
Um an das Geld zu gelangen, muss ein Passwort entschlüsselt werden, das er einigen Frauen an etwas delikaten Stellen eintätowiert wurde. Er versucht diese Frauen ausfindig zu machen, um an das Passwort zu gelangen, da in der Gemeinde das Geld dringend benötigt werden würde. 
Schnell gerät aber der Pater selbst unter Mordverdacht und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt..... 


Erster Satz: 
Sara trat das Gaspedal des Mercedes bis zum Bodenblech durch. 


Meine Meinung: 
Das Cover gefällt mir gut, es passt zwar zu der Geschichte aber ein Messer wäre halt noch treffender gewesen. Der Klappentext ließt sich super spannend. 
Ich kam gut in die Geschichte rein und stand sehr schnell mitten im geschehen. Der Spannungsbogen baut sich von der ersten Seite an auf und ist konstant vorhanden.
Stellenweise hab ich mir gedacht, wie kann man nur auf so einen verrückte Story kommen? obwohl es so verrückt klingt ist es für mich absolut glaubhaft und nachvollziehbar. Ja man könnte sagen, das könnte durchaus irgendwo mal so geschehen sein (Gibt ja so viele Freaks auf der Welt).
Auch freue ich mich, weil es einer der Krimis ist wo mal kein Kommissar im Vordergrund steht, das findet man eh viel zu selten. 
Flüssig und Locker ließt es sich sowieso, ich habe es in einem Zug durchgelesen. 
Toll fand ich auch das ich auch meinen Mann begeistern konnte, der eigentlich gar nix groß ließt.  Aber da es um einen Biker ging meinte er kurzerhand "Gib her, weil wir Biker müssen doch zusammenhalten!" 
Er meinte dann, dass man schon merkt das der Autor sich mit Mechanik auskennt und eine liebe zu Motorrädern hat, da die Sachen wahnsinnig gut beschrieben wurden.  
Eines muss ich noch anmerken, eine gewisse Affinität zum Motorrad sollte allerdings schon vorhanden sein, da wie schon zuvor geschrieben davon eine gehörige Portion vorhanden ist. 


Mein Fazit: 
Ein nicht alltäglicher Krimi mit einer Menge Witz und Charme. Nicht nur für Biker interessant. 


Ich vergebe dem Buch 5 ✋✋✋✋✋ und eine 🍒

Ich bedanke mich sehr herzlich bei dem Autor für das zusenden eines Rezensionsexemplares. 



[Rezi: Sechzehn Wörter von Nava Ebrahimi]

Rezension: 

Sechzehn Wörter 

von Nava Ebrahimi









Titel: Sechzehn Wörter


Autor: Nova Ebrahimi


Verlag: btb Verlag


ISBN: 978 - 3 - 442 - 71754 - 5

Seitenzahl: 313 Seiten 


gebunden oder als eBook erhältlich










Klappentext: 
Ist auf der Seite des Verlages nachzulesen (klick)

Inhalt: 
Eine Iranerin. Eine Beerdingung. Zwei Kulturen. Zweimal Heimat. Eine Familiengeschichte.

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir jetzt nicht so (Geschmäcker sind halt verschieden), passt aber dennoch gut zu der Geschichte. 
Der Klappentext macht wahnsinnige Lust auf die Geschichte und war für mich der Grund weswegen ich das Buch haben wollte. 
Sechzehn Wörter stehen für die sechzehn Kapitel im Buch, jedes Kapitel hat sein eigenes Wort als Bedeutung.
Die Story an sich war für mich ziemlich verwirrend und außerdem schwer nachvollziehbar. Am Anfang habe ich wenig bis gar nichts kapiert, erst so die letzten Seiten hin hab ich mehr verstanden, v.a. auch was die Autorin mit seinem Werk uns eigentlich vermitteln will. 
Der Schluß nun ja, da kam dann so viel auf einmal raus, daß es m. E.  viel zu kurz dargestellt wurde. Mir lief das alles dann etwas zu schnell. Ich hätte das alles gerne über mehrere Kapiteln erfahren. 
Maman-Bozorg hatte irgendwie was total liebenswertes und war mir von Anfang an sehr sympathisch. Den Rest und die Protagonistin mit denen konnte ich erst zum Schluss hin sympathisieren. Den Schreibstil empfand ich zu Anfang etwas abgehackt, danach aber flüssig und locker.  

Mein Fazit: 
Die Protagonistin hat irgendwie zwei Heimaten und hat uns in beide blicken lassen. 
Mir hat sie obendrein Lust gemacht auf dieses faszinierende Land. 

Ich vergebe dem Buch 3 ✋✋✋ und einen 🍎 


Ich bedanke mich sehr herzlich beim Bloggerportal der Randomhouse Verlagsgesellschaft für das zusenden eines Rezensionsexemplares.
   






Sonntag, 10. März 2019

[Interview mit der Autorin Kirsten Kolb]

Interview mit der Autorin 

Kirsten Kolb






Schön, dass du dich bereiterklärt hast mir für ein Interview zur Verfügung zu stehen, stelle dich meinen Lesern doch einfach mal kurz vor.....

Gerne. Ich bin die Kirsten und 25 Jahre alt (das schon seit 10 Jahren 😉). 
Mit meinem „Mann“ und unseren gemeinsamen Töchtern wohne ich recht ländlich am Rande von meiner Wahlheimat Erlangen.
Ursprünglich kommt meine Familie aus dem Norden, aufgewachsen bin ich aber in Unterhaching - das liegt bei München – meine Schule kennt ihr vielleicht aus Fack ju Göthe (Auf die bin ich aber nur bis zur achten Klasse gegangen). 
Wenn ich nicht gerade schreibe, dann lese und male ich sehr viel.


Liebe, eitel, Sonnenschein war ja sozusagen dein Debüt, wie bist du denn damals auf die Idee für die Geschichte um Juls und Janna gekommen?

Ich habe die Geschichte geträumt um am nächsten Morgen gewusst, dass das ein Buch wird. Ich wurde schon als Kind als Träumelieschen bezeichnet ... nun sieht man ja, was daraus werden kann.


Warum schreibst du denn Jugendbücher, du hättest ja auch in einem anderen Genre etwas schreiben können?

Das hat sich irgendwie einfach ergeben. Allerdings würde ich Bens Geschichte nicht mehr als richtiges Jugendbuch bezeichnen, da er da doch schon 23 ist und somit mitten im Berufsleben steht.


Was sagt eigentlich dein näheres Umfeld dazu, dass du angefangen hast Bücher zu schreiben?

Meine Kinder finden es doof, weil ich oft geistig abwesend bin, da sich in meinem Kopf gerade die nächste Szene zusammenspinnt. 
Ansonsten wurde das insgesamt sehr positiv aufgenommen. Nicht nur von der Familie, sondern auch von Kollegen und Chefs. Als klar wurde, dass ich meine Geschichte veröffentlichen werde, wurden meine Schichten auch so gelegt, dass ich mich neben der Arbeit um mein Buchbaby kümmern konnte. Von keiner Seite kam „das ist ja nur ein Hobby“, sondern ich traf überall auf Unterstützung. Da war ich schon sehr baff.


In deinem neuesten Werk >>Einhörner küsst man nicht<< geht es ja in einer Punkkneipe ziemlich wild zu, warst du denn auch so eine kleine verrückte die es oft so richtig krachen ließ, oder warst du eher eine brave? Was bist du heute?

Kein Kommentar :-D
Heute falle ich durch meine bunten Haare und den doch sehr punkig angehauchten Kleidungsstil auf. Aber tatsächlich bin ich sehr brav, ruhig und oft auch schüchtern. Glaubt mir nur keiner 😇.


Mal angenommen du könntest das R!OT übernehmen, wäre so eine Kneipe was für dich oder schreibst du doch lieber darüber?

Das R!OT war ursprünglich gar nicht als Punkkneipe geplant. Ich wollte die Art der Kneipe offen lassen und Ben war anfangs ein langhaariger „Alles Easy“-Typ. Aber irgendwie passte das weder zu Ben, noch zu mir. 
Ich gehe nicht mehr viel weg, aber wenn, dann zieht es mich in Kneipen wie das R!OT. Ich konnte noch nie etwas mit Discos oder In-Bars anfangen, ich hätte mich auch beim Schreiben dort nicht wohlgefühlt. 
Also ja, Bens Kneipe wäre definitiv etwas für mich, allerdings nur als Kunde, da ich keine Nachteule bin.


Wenn du jetzt dein neuestes Werk mit einem Werbeslogan bewerben müsstest, wie würde der dann lauten?

Oh, ich liebe kreative Aufgaben. Mhh, mal überlegen. So spontan fällt mir ein abgewandeltes Zitat von Ben ein: „Es muss nicht immer Liebe, eitel Sonnenschein sein!“ damit hätte ich gleich beide Bücher beworben. ^^


Was würdest du jemanden mit auf dem Weg geben, der selber gerne ein Buch schreiben will?

Mach es! Wenn es dich in den Fingern juckt zu schreiben, dann hör auf Ausreden zu finden. Wenn es Schrott wird, dann wandert das Buch in die Schublade. Aber vielleicht überrascht du dich ja selbst.


So, wir sind am Ende unseres Interviews angekommen.

Vielen Dank für dieses spannende Interview. Es hat richtig Spaß gemacht, deine Fragen zu beantworten.

Derzeit arbeite ich an den drei Büchern, die zwischen „Liebe, eitel Sonnenschein“ und „Einhörner küsst man nicht“ fehlen. Ein Zitat habe ich noch nicht im Angebot, aber Bens Geschichte möchte ein Wanderbuch werden. Wann diese Aktion beginnt, kann ich noch nicht sagen, aber ich werde auf meiner Seite rechtzeitig darüber informieren. 
Ein Bild habe ich, denn ich erstelle eine Art Freundebuch, in das sich nicht nur die Leser eintragen dürfen, sondern in dem ich auch meine Charaktere vorstelle. Dieses Buch wandert dann mit. Hier hat sich Ben für euch verewigt:






Außerdem ist jeder von euch sehr herzlich eingeladen, auf der Facebookseite der Autorin vorbeizuschauen. 

Donnerstag, 7. Februar 2019

[Rezi: Jesko Wilke - Guten Morgen, Latte!]


Rezension: 

Guten Morgen, Latte! 

von Jesko Wilke








Titel: Guten Morgen, Latte! 
         Das große Buch vom Penis und                  was sonst noch dranhängt


Autor: Jesko Wilke


Verlag: Goldmann Verlag


ISBN: 978 – 3 – 442 -15960 – 4


Seitenzahl: 272


gebunden oder als eBook erhältlich 








Klappentext:
Ist auf der Seite des Verlages nachzulesen (Klick)

Inhalt:
Wie das Cover schon verrät, es geht hier um das beste Stück des Mannes, den Penis.
Anschaulich wird hier erklärt wie dieses doch faszinierende Organ aufgebaut ist und wie man ihn bestmöglich behandelt.
Fragen wie „Haben Frauen einen Penis?“ oder „Macht Testosteron doof?“ werden in dem Buch beantwortet.
Kurzum was man(n) immer schon mal wissen wollte aber sich nicht zu Fragen traute, wird hier verständlich erklärt.

Erster Satz:
Bauplan eines kleinen Wunderwerks.

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet und auch der Klappentext macht Lust das Buch in die Hand zu nehmen und animiert zum Kauf.
Nun ja es ist jetzt kein Roman, über den man sich kringelig lacht, sondern ein fachliches Nachschlagewerk bzw. ein Ratgeber.
Das Buch beinhaltet sehr viel Hintergrundwissen und auch viele evolutionsbiologische Erklärungen sind vorhanden. 
Teilweise sehr trocken, durchaus aber spannend. Es fehlt mir persönlich aber ein kleines bisschen Witz in diesem Buch. Ja, auch wenn es zwar ein Ratgeber ist, kann gerade dieses Thema schon ein gewisses Maß an Witz vertragen (es geht ja schließlich um den Penis). Vielleicht war auch Humor vorhanden und ich habe ihn nur nicht entdeckt, Humor ist ja bekanntlich relativ. Einzig die Passage mit der Bedienungsanleitung für den Mann ließ mich ein kleines bisschen schmunzeln. 
Sehr gut fand ich allerdings, dass die Dinge hier beim Namen genannt werden, denn nichts ist schlimmer als wenn in einem Buch dauernd vom „Ding“ oder ähnlichem die Rede wäre.
Es sind auch einige Studien aufgezeigt, einige davon werden aber sofort kritisch hinterfragt, was ich schon gut finde, da der Autor auch genauestens begründet warum er dem nicht glauben schenkt. 
Nichts zu dem Thema wurde ausgelassen, selbst zu Themen wie Transsexualität und ähnlichem wurde etwas erklärt.  
Ich persönlich verfüge über medizinische Vorkenntnisse und hatte jetzt kein Problem mit einigen medizinischen Fachbegriffen die in dem Buch verwendet wurden. Viele Begriffe sind aber nicht jedem so geläufig (wie z.B.: Vasektomie), solche wurden m. E. viel zu wenig erklärt. Einiges wurde sogar gar nicht erklärt. Ein Glossar am Ende (mit einer kurzen Erklärung) wäre hier sicher für den ein oder anderen hilfreich.

Mein Fazit:
Ein Buch über ein Faszinierendes Organ, zwar fehlt dem Buch irgendwie der Witz aber spannend ist es allemal. Ein Buch das man durchaus mal lesen kann!


Ich vergebe dem Buch 4 ✋✋✋✋ und eine 🍒

Ich bedanke mich sehr herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe und dem Bloggerportal für das zusenden eines Rezensionsexemplares 

[Rezi: Gerd Ludwig - Katzen das große Praxishandbuch]

Rezension: 

Gerd Ludwig -  Katzen das große Praxishandbuch







Autor: Gerd Ludwig 


Titel: Katzen – Das große Praxishandbuch


Verlag: Gräfe und Unzer Verlag


ISBN: 978 – 3 – 8338 – 2875 - 1


Seitenzahl: 286 Seiten


Preis: 12,95 €












Also eines vorneweg, ein bisschen Spoilern muss hier leider sein, da es sich ja um einen Ratgeber handelt......


Inhalt:
Anfangs steht einiges in Bezug auf die Geschichte der Katzen drinnen, wie es kam das sie sich überhaupt dem Menschen zu wandten. Ein Verzeichnis der verschiedensten Katzenrassen findet man ebenfalls. Großartig sind auch die Erklärungen dazu was an Kosten auf einen zukommt, wenn man sich eine Katze anschaffen möchte. 



Meine Meinung zum Buch:
Der Autor hat wahnsinniges Wissen, was er auch gut rüberbringen kann. Das Buch ist leicht und verständlich geschrieben. Es hat alles was ein guter Ratgeber so braucht, ist besonders gut für Katzenanfänger geeignet, da wirklich das wichtigste vorhanden ist.
Wer schon Katzenerfahrung vorweisen kann, der profitiert auch von dem Ratgeber, da einiges an Gesundheitsthemen vorhanden ist und ein großes Kapitel für Spiele mit großen oder kleinen Stubentigern.
Ich verstehe nun unsere Katze ein bisschen mehr und deswegen gibt es von mir eine klare Kauf - Leseempfehlung!



Mein Fazit:
Wer sich umfassend informieren möchte, der ist mit dem Ratgeber bestens versorgt, da hier alles was wichtig ist in einem Buch zusammengefasst ist.
Jeder der eine Katze hat, sollte dieses Buch zu Hause haben oder mindestens schon mal gelesen haben.

Ich vergebe dem Buch ganz klar 5 
✋✋✋✋✋. 





Wissenswertes über den Autor:
Dr. Gerd Ludwig ist freier Journalist, Autor und Biologe, für den Verlag hat er bereits mehrere Ratgeber über Katzen, Hunde und Ratten verfasst.

Samstag, 2. Februar 2019

[Interview mit der Autorin Mona Busch]



Interview mit der Autorin 
Mona Busch




Schön, dass du dich bereit erklärt hast, mir für ein Interview zur Verfügung zu stehen! Stelle dich meinen Lesern doch einfach mal kurz vor… 

Hallo zusammen! Ich schreibe bisher unter dem Pseudonym Mona Busch, heiße aber eigentlich Monika Borody.
Als Mona schreibe ich Bücher. In meinem „normalen Leben“ bin ich Mutter zweier Kinder, Grundschullehrerin, wohnhaft im schönen Bayern im Landkreis München, Steinbock und gerade 42 Jahre alt geworden. Natürlich lese und schreibe ich gerne. Außerdem gehe ich gerne wandern, Ski fahren, schwimmen, tanzen, in den Kletterwald... und vieles mehr.



Zeichnete es sich denn schon früh ab, dass du so ein Talent fürs Schreiben hast? 


Tja… Ich konnte schon in der Grundschule gut Aufsätze schreiben und war eine richtige Leseratte, die so ziemlich alles in den Bücherregalen der Bücherei las, was für Kinder geeignet war.
Die Freude am Schreiben blieb: als Jugendliche habe ich lange Comics selbst gezeichnet, als 19-Jährige dann die ersten längeren Geschichten geschrieben. 180 Seiten mit der Hand waren das damals! Deshalb habe ich auch Germanistik als Hauptfach im Studium gewählt. Allerdings habe ich mich lange nicht getraut, das Geschriebene jemandem zu zeigen. Dazu musste ich erst Lehrerin werden und zwei Kinder bekommen…
Mit knapp 40 Jahren hatte ich dann mein erstes Buch fertig. Veröffentlicht habe ich es unter dem Pseudonym „Mona Busch“, weil ich ja nicht wusste, wie es bei den Lesern ankommt. Gott sei Dank sehr gut! Deshalb kann ich nun auch getrost verraten, dass ich eigentlich Monika Borody heiße. 




Familie, Job und Autorendasein, wie verträgt sich das?
Hmm… gequältes Grinsen… eigentlich gar nicht. Ich liebe das Schreiben, aber ich komme kaum dazu. Verdienen tue ich bisher auch quasi nichts damit.
Der „Job“, Grundschullehrerin, ist eine Profession, die ich auch liebe (und mit der ich sicheres Geld verdiene). Das kostet viel Zeit. Und meine Familie, meine zwei Kinder, liebe ich natürlich am allermeisten. Manchmal macht es mich fast wahnsinnig, mich in so viele Richtungen „teilen“ zu müssen. Das Schreiben steht an dritter Stelle: Es ist und bleibt vermutlich ein Hobby.




In deinen Büchern geht es ja unter anderem um Polizeiarbeit. Könntest du dir denn vorstellen, das auch als Beruf auszuüben oder schreibst du lieber darüber? 


Gute Frage! Ich wollte früher Polizistin werden, weil mich das schon als Jugendliche total interessiert hat. Polizeiarbeit und Geheimdienst, Agenten, Spionage… In der 10. Klasse erkundigte ich mich nach einer Ausbildung bei der Polizei. Leider waren meine Augen zu schlecht, so dass dieser Berufswunsch ausschied. Statt Verkehrssündern oder Verbrechern jage ich deshalb heute Rechtschreibfehler in Diktaten. ;-)
Aus heutiger Sicht bin ich aber glücklich mit meiner Berufswahl. Der Polizeiberuf fasziniert mich nach wie vor. In der Realität ist es aber hartes Brot und oft sicher schwer zu verdauen, was man da erlebt. Ich bin (meist) gerne Lehrerin.



Könntest du dir denn auch vorstellen, mal in einem anderen Genre was zu schreiben bzw. zu veröffentlichen? 


Eigentlich nicht. Was ich schreibe, habe ich ursprünglich für mich persönlich geschrieben, nicht für ein „Publikum“, eine „Zielgruppe“. Wenn ich weiter schreibe – was für mich zeitlich wirklich schwierig ist und mir und meiner Familie auch Opfer abverlangt – dann nur etwas, woran ich wirklich Spaß habe. Es kostet Kraft, sich abends, wenn die Kinder endlich im Bett liegen und man eigentlich schon müde ist, nochmal an den Computer zu setzen und zu schreiben. Das geht nur, wenn es mir Freude macht. Und Geschichten über „freche Mädels“, die mit Hilfe attraktiver Polizisten spannende Abenteuer durchstehen, machen mir Spaß. Ja Ich nenne diese Geschichten „Spionageabenteuer“; man könnte sie aber auch als Regionalkrimis bezeichnen. Den Stil, in dem ich schreibe, könnte man „naiven Realismus“ nennen: einerseits präzise recherchiert, andererseits handeln meine Protagonistinnen manchmal etwas naiv-unbedacht-gutgläubig. Sogar meine Verbrecher sind zu „nett“, wurde schon kritisiert. Das mag stimmen. Aber nach der fesselnden Lektüre meiner Bücher kann man noch gut schlafen und hat keine Albträume, weil sogar die „Bösen“ sich bei mir an gewisse „Grundregeln“ halten. Niemand wird zu Tode gequält. Und genau solche Bücher sind schwer zu finden: spannend, aber nicht unnötig brutal, ja grausam. 

Wenn ich nach Ferienlektüre suche, werde ich im Erwachsenenregal der Bücherei nicht immer fündig – eher bei den Jugendthrillern. Eine Marktlücke? Da gehören meine Bücher rein, dachte ich – und schrieb mir die Stories so, wie sie mir gefallen.


Ich durfte ja dein Buch >>Aufgeflogen – Kommissar in Gefahr<< lesen und habe dabei bemerkt, dass es überraschend gut recherchiert wurde. Bist du denn da einfach zum LKA hin gegangen und hast gesagt, du willst ein Buch schreiben und man gab dir dort sofort Auskunft? Wie kamst du an die nötigen Informationen? 


Danke für das Kompliment! Ja, ich habe gründlich recherchiert. Vieles auch über das Internet. Andere Dinge persönlich. Nein, ich bin nicht einfach zum LKA gegangen und habe gefragt. Richtig ist: Ich habe bei einem Krimitag des Syndikats (eine Vereinigung deutscher Krimiautoren) den netten, sehr hilfsbereiten Pressesprecher des LKAs München kennen gelernt. Bei einer anderen Krimilesung im LKA traf ich ihn wieder. Er las mein erstes Buch „Lockvogel wider Willen“, das seiner Tochter gut gefiel. Seitdem halten wir Kontakt und ich darf ihm Löcher in den Bauch fragen.

Außerdem arbeitet ein weiterer Bekannter von mir beim LKA, ein anderer hat als Notarzt gearbeitet. Er hat mir viele Fragen zu medizinischen Details beantwortet.
Nicht zuletzt zählen zwei Schriftstellerinnen zu meinen Testlesern, die mir wertvolle Anregungen gaben. Ihnen allen bin ich sehr dankbar für ihre Hilfe!
All diese Informationen habe ich zusammengefügt, mit meiner Phantasie ergänzt… und daraus entstand mein zweites Buch „Aufgeflogen“, das mir offenbar gut gelungen ist. Zumindest lassen die tollen Rezensionen darauf schließen:


https://www.amazon.de/gp/product/B07JLFZDPN?pf_rd_p=d12b27d6-0a90-4a73-9da3-4e84e7c49e87&pf_rd_r=WHD36TTJ0YETX7ES4EM0



>>My Home is my Castle<< oder >>ein Rennbesen<<, was beschreibt dich am Ehesten? Schwierige Frage. Eher ersteres. Ich reise zwar gerne und unternehme auch viel, aber „Rennbesen“ klingt so hektisch. Ich brauche meine Ruhepausen. Dazu gehört auch das mittägliche „Pädagogenkoma“, ein Mittagsschlaf nach der Schule. Damit endet der Vormittag, der Familiennachmittag beginnt dann frisch erholt. 
Und mit etwas Glück bleibt Energie übrig, um abends noch zu schreiben. 
Ich bin gerne zu Hause bei meiner Familie, aber ich brauche auch Freiräume. Ist als Mutter nicht immer einfach. Zweimal pro Woche abends Sport ist mir wichtig und tut mir gut.
Später, wenn die Kinder aus dem Haus sind, möchte ich wieder mehr reisen…



Bist du ein gläubiger Mensch?
Ja, das bin ich. Ich bin Katholikin. Zwar gehe ich nicht jede Woche in die Kirche, aber der Glauben gibt mir Halt und Orientierung. 

Wenn ich auf einem Berggipfel stehe und in die Ferne blicke, empfinde ich Demut und Respekt vor der Größe und Großartigkeit dieser Welt, bewundere die Schöpfung. Wenn ich unsicher oder ängstlich bin, bete ich zu Gott. Das hilft mir. Für meine Kinder bin ich Erstkommunionhelferin, und das mit Stolz und Freude.
Ganz wichtig ist mir aber Toleranz. Wer weiß schon, wer „Recht hat“, welchen Gott es wirklich gibt? Ich finde, jede Religion, jeder Glauben hat seine Berechtigung, solange er das Gute im Menschen fördert. Dazu erziehe ich auch meine Kinder und – soweit möglich – meine Schüler.


Vielen Dank liebe Mona, wir sind am Ende unseres Interviews angekommen, möchtest du uns noch etwas mitteilen?
Ein toller Spruch ist der unten angefügte, der mir neulich bei Facebook „begegnete“:


"Es ist nicht wichtig, wie viel Zeit es braucht, bis dein Traum sich erfüllt. Viel wichtiger ist es, dass du einen Traum hast."


Es hat 20 Jahre gedauert, bis aus den Notizen in meiner Schublade mein erstes Buch wurde. Es war immer mein Traum, mal ein Buch zu veröffentlichen. Endlich habe ich mich getraut. Aber ich habe noch mehr Träume…

Du / Ihr sicher auch, oder? Ich möchte Dir / Euch Mut machen, daran zu glauben, dass sie sich erfüllen können, wenn man darauf hinarbeitet!


Ich freue mich sehr, wenn der ein oder andere auch auf meiner Seite http://www.mona-busch.de/ vorbei schaut oder besucht mich auf  Facebook https://www.facebook.com/MonaBuschAutorin/

Donnerstag, 31. Januar 2019

[Interview mit der Autorin Liesa Marin]

Interview 

mit der Autorin Liesa Marin 






Schön, dass du mir für ein Interview zur Verfügung stehst, stelle dich doch meinen Lesern einmal kurz vor….
Ein fröhliches Hallo, ich bin die Liesa und mit 25 Jahren zweifach Mama von zwei wundervollen Mädchen. Ich bin verheiratet und komme aus dem schönen Örtchen Teterow.


 Du bist ja nun angehende Autorin, magst du uns ein kleines bisschen was erzählen über dein zukünftiges Buchbaby? Welches Genre wird es sein?

Gern, obwohl ich euch ja noch nicht zu viel verraten darf....
Ich schreibe im Genre Fantasy gemischt mit Romantik.
 
Passend mit einer Prise Humor, möchte ich euch in eine Welt der Magie entführen. 
Demnächst wenn mein Debütroman veröffentlicht wird, kann ich euch dann mehr darüber erzählen.


Bist du morgens aufgewacht und hast gedacht ach jetzt schreibe ich ein Buch oder wie kam es dazu das du angefangen hast ein Buch zu schreiben?

Ja, so könnte man es sagen....
Schon in meiner Kindheit habe ich sehr gerne gelesen. Immer und überall hatte ich ein Buch dabei. Ich hatte damals schon großen Respekt vor der Arbeit die hinter einem Buch steckt. Auch wenn ich das was "wirklich" dahinter steckt, noch nicht verstand. Erst jetzt wo ich selbst schreibe merke ich was alles dazugehört. 
Die Entscheidung zum schreiben kam aus einer etwas längeren Überlegung, durch einen schweren Schicksalsschlag nahm ich all meinen Mut zusammen und wollte eine Welt erschaffen in der man sich selbst verlieren kann.


Veröffentlichst du den über einen Verlag oder im Selfpublishing? Warum hast du diesen Weg gewählt?

Ich veröffentliche über einen kleinen aber feinen Verlag.
Diesen Schritt habe ich gewählt, weil ich als Anfänger über jede Art von Hilfe und Unterstützung dankbar bin. 

Durch meine kleine Rechtschreibschwäche habe ich manchmal Probleme, wobei mir der Verlag immer freundlich und zuvorkommend unter die Arme greift.


Was liest du privat so für Bücher oder bleibt da keine Zeit zum Lesen?

Ich lese für mein Leben gern. Leider bleibt als zweifach Mama und Autorin kaum Zeit dazu. Oftmals lese ich dann die Nacht durch. 
Was ich lese ist ganz einfach. Das was ich schreibe das lese ich meist auch. Also im Genre Romantik (in jeder Hinsicht) und auch Fantasy.


 Was machst du, wenn du nicht gerade am Schreiben bist?

Nun, für andere Mütter sollte die Frage ja bereits geklärt sein.
Als Mama bleibt kaum Zeit für was anderes. Nebenbei suche ich im Moment noch einen Brötchenjob, wo ich auch demnächst durchstarten möchte.


Schaust du auch mal in die Flimmerkiste?

Eher selten, ab und zu schaue ich mal einen Film oder eine Serie, jedoch nichts direktes.


 Auf was könntest du niemals verzichten?

Auf meine Kinder, sie sind für mich mein Leben. Und meinen Glauben in das Gute. Ich bin ein Mensch des positiven Denkens und glaube immer daran das es in allem etwas Gutes gibt.



Vielen Dank liebe Liesa, wir sind am Ende unseres Interviews angekommen.....

Zu aller erst möchte ich mich bei dir für diese Möglichkeit ganz herzlich bedanken. 
Außerdem freue ich mich riesig, wenn der ein oder andere deiner Leser auf meiner Seite vorbeischaut! 

https://www.facebook.com/AngehendeAutorinLiesa/











Montag, 28. Januar 2019

[Rezi:Roland Blümel - Selbstjustiz]

Rezension: 

Roland Blümel -  Selbstjustiz





Autor: Roland Blümel

Titel: Selbstjustiz - Ein Hamburg Krimi

Verlag: BookRix München

ISBN: 978-3-7438-6730-7

Erscheinungsjahr: Mai 2018

Als eBook oder gebunden erhältlich

Aus dieser Reihe sind bisher erschienen:  
                           Ermittlungen durch die rosarote Brille – Fall 1
                           Kommissar am Abgrund - Fall 3



Den Klappentext gibts auf der Homepage des Autors nachzulesen (Klick zur Homepage)

Inhalt: 
Im Büro des Kriminalkommissars Rainer Zufall und seinen Kollegen ist mal wieder die Hölle los, irgendein Irrer rennt da durch Hamburg und misshandelt scheinbar wahllos junge Männer um ihnen danach ein Z in die Stirn zu ritzen. Nach welchem Motiv handelt der oder die Täter bloß? Wenn die Kommissare das bloß wüssten. Lange Zeit glauben die Kommissare keine rechte Spur zu haben und sind dem Täter so nahe. Oder doch nicht? Zu allem Überfluss ist da auch noch die Sorge um Karl…

Erster Satz:
>>Schon wieder ein junger Mann, der hilflos und dieses Mal komplett nackt aufgefunden wurde <<, begrüßte Karl Steiner seinen jungen Kollegen Rainer Zufall, als dieser das Büro betrat.

Meine Meinung:
Das Cover finde ich spitzenmäßig, es passt sehr gut zu der Story und animiert auf alle Fälle zum Kauf. 
Ich habe ja bereits Band 1 und 3 gelesen, aber natürlich kann man auch diesen Band lesen ohne die ersten beiden Teile gelesen zu haben. 
Es wird aus zwei Perspektiven erzählt, zum einen aus der Perspektive von Kommissar Zufall und zum anderen von dem Täter selbst. Dieser Perspektivenwechsel ist dem Autor absolut gelungen und macht das Buch obendrein ziemlich spannend. 
Ziemlich zu Anfang erfährt man schon von dem Hintergrund der Taten. Man kann es deswegen absolut verstehen was in dem Täter vorgeht, aber klar ist es keine Lösung. 
Auch kommt die Story absolut real und glaubhaft rüber. Obwohl der Autor hier ziemlich früh schon ziemlich viel preisgibt, reißt die Spannung nicht ab und man muss und muss einfach immer weiter lesen. Auf eines sollte man aber gefasst sein, das Buch beschert einem evtl. eine sehr kurze Nacht, man kann es einfach nicht weglegen.
 

Mein Fazit:
Ein toller Hamburg Krimi voller Spannung.

Ich vergebe dem Buch 5✋✋✋✋✋ und eine 🍒  

Ich bedanke mich bei dem Autor ganz herzlich für den netten Kontakt und das zusenden eines Rezensionsexemplares