Sonntag, 2. Juni 2019

Rezension:

Ein böserguter junger Mann
von 
Reinhard Skandera





Titel: Ein böserguter junger Mann


Autor: Reinhard Skandera


ISBN: 978- 3 – 7485 – 1221 – 9


Seitenanzahl: 486 Seiten


als eBook oder gebunden erhältlich








Klappentext:

Ist auf Wunsch bei Lovelybooks nachzulesen (klick)


Inhalt:

Der heranwachsende Franz wandert mit seiner Familie Anfang des 20 Jahrhunderts vom Sudetenland in das Ruhrrevier aus. Die Familie erhofft sich in der neuen Heimat ein besseres Leben. Während seine vier Geschwister fleißig die Schulbank drücken muss er als der älteste Sohn mit seinem Vater das Geld heranschaffen. Dabei würde er doch so gerne auch wieder zur Schule gehen. Die Zeiten sind hart für die Familie und so muss gut überlegt sein was man als nächsten Schritt tut….
Dann ist da noch Ariane, die Franzens Gefühle erweckt hat….


Erster Satz:
Franz Unfried, im Jahre 1904 zwölf Jahre alt, Ältester von 5 Söhnen von Marie und Josef Unfried, streift mit seinem besten Freund, dem Mischlingshund Bongasch, durch einen dichten Wald seiner Heimat dem Sudetenland.


Meine Meinung:

Das Cover finde ich schön, passt auch gut zu der Geschichte. 
Ich habe beim Lesen immer wieder mal das Cover angesehen und mich gefragt wer ist nun wer auf dem Foto. 
Das Buch an sich ist vom Aufbau her mal was komplett anderes. So sind hier z.B die Seitenzahlen oben und nicht unten. Auch ist das Buch wirklich fast bis zum absoluten Seitenrand rechts bedruckt worden, eine Einleitung bzw. ein Prolog fehlt hier komplett. 
Auch sind die Zeitformen hier etwas vermischt. Da musste ich mich erst mal zurechtfinden und überlegte erst mal ob ich das mag bzw. ob es mich stört oder nicht. Hat es nicht und dass die Seitenzahlen oben sind, fand ich sogar viel entspannter beim Lesen. 
Der Klappentext verrät schon sehr viel über die Geschichte, ich dachte mir erst na ob das so gut ist, da ist ja die ganze Spannung schon dahin, aber dem ist ganz und gar nicht so, weil in dem Buch so wahnsinnig viel passiert. 
Die Geschichte an sich, kommt ziemlich glaubhaft rüber, ja das könnte man sich gut vorstellen das es sich irgendwo mal so zugetragen hat. Ist halt ziemlich direkt geschrieben (friss oder stirb) was zu der Zeit einfach passt, eine Zeit wo sich sooo viel tat.


Mein Fazit:    

Eine ganz toll erzählte Geschichte die ziemlich ehrlich und direkt rüber kommt.



Ich vergebe dem Buch 4 ✋✋✋✋ und eine 🍒 


Ich bedanke mich sehr herzlich bei dem Autor für das zusenden eines Rezensionsexemplares

Mittwoch, 24. April 2019

[Rezi: Sau am Brett von Oliver Kern]

Rezension: 

Sau am Brett von 

Oliver Kern


 



Titel: Sau am Brett


Autor: Oliver Kern

Verlag: Heyne Verlag

ISBN: 978 – 3 – 453 – 43870 - 5

Seitenzahl: 329 Seiten

Als eBook oder gebunden erhältlich

Aus der Reihe sind bisher erschienen: Eiskalter Hund - Fall 1                                                                  Hirschhornharakiri Fall 3                                                              (Januar 2020)



Klappentext:

Ist auf der Seite des Verlages nachzulesen ( klick )


Inhalt:

Der Lebensmittelkontrolleur Fellinger gönnt sich nach Feierabend sein wohlverdientes Bier an der Theke vom Kirchenwirt, als just in dem Moment ein Tourist an seinem vergifteten Schweinsbraten stirbt. Blöd nur das Fellinger den Betrieb erst kurze Zeit davor kontrolliert hat und da war alles in bester Ordnung.
Eigentlich will er mit der Sache ja nichts zu tun haben, aber eher er es sich versieht steckt mitten drin in den Ermittlungen….


Erster Satz:

Ein Viertel aller Lebewesen auf diesem Planeten sind Käfer.


Meine Meinung:

Also zum einen muss ich gleich mal erwähnen wie sehr ich mich gefreut habe das Buch von Bloggerportal des Verlages zu bekommen, weil ich ja aus derselben Gegend komme (lebe aber jetzt im Oberpfälzer Exil). Oder wie man bei uns daheim sagt: I kim ausn „Woid“. Da das quasi sowas wie Heimat für mich ist, musste ich das Buch natürlich unbedingt lesen.


Das Cover gefällt mir gut sowie auch der Klappentext, es ist in sich stimmig und passt gut zu der Geschichte. Die Story an sich ist mal was anderes, da hier ein Lebensmittelkontrolleur ermittelt und nicht immer nur die Polizei. Freilich schmeckt das der hiesigen Polizei nicht, das wiederum macht es aber ziemlich witzig, weil es scheint als wäre Fellinger der Polizei immer ein Stück weit voraus.
Allgemein sind die einzelnen Passagen wahnsinnig gut beschrieben, so dass ich mir stellenweise echt dachte „Wahnsinn, der Autor muss doch genau davorgestanden haben, um das so detailgetreu schildern zu können“.
Der Spannungsbogen baut sich recht langsam auf, für meine Begriffe zwar zu langsam, aber wenn er erst mal da ist bleibt er auch vorhanden bis zum Schluss.
Bei uns Dahoam herrscht irgendwie eine besondere Atmosphäre, die ganz schwer zu beschreiben ist und ich war sehr gespannt ob der Autor es schafft diese einzufangen. Ja zum größten Teil hat er es geschafft diese in dem Buch zu vermitteln, jedoch muss ich sagen das es mir nicht derb genug war. Mag jetzt für den einen oder anderen ziemlich überraschend sein aber ja mir „Waidler“ sind nun mal so (Wahrscheinlich bin ich da jetzt etwas zu streng, weil ich es eben noch derber kenne).
Am Ende ist ein kleines Glossar angebracht, wo einige Begriffe übersetzt wurden, das gefällt mir sehr gut, so versteht jeder was gemeint ist. Jedoch ist mir aufgefallen, dass einige Wörter nicht im Glossar zu finden sind (wie z.B Wimmerl), wo ich mir denke das es bei einigen Menschen sicher einer Erklärung bedürfe.
Auch etwas verwirrt hat mich, dass einige Wörter erst auf niederbayrisch da standen und danach plötzlich im hochdeutschen, wäre für mich wohl angenehmer zu lesen gewesen, wenn man bei einer Ausdrucksweise bliebe.

So oder so ist es aber ein toller Regionalkrimi, der sich flüssig ließt.
Ich werde auf alle Fälle jetzt Fall 1 noch lesen und gespannt auf Fall 3 warten welcher ja im Januar 2020 soweit sein sollte.
Auch schreibt der Autor noch unter einem anderen Pseudonym Portugal Krimis, die werde ich mir auch noch zu Gemüte führen. 


Mein Fazit:

Ein toller Krimi mit „Waidler“ Flair, zwar für einen waschechten Waidler etwas zu seicht aber dennoch eine tolle Unterhaltung mit Charme und Witz.



 Ich vergebe dem Buch 4 ✋✋✋✋und eine 🍒 



Ich bedanke mich sehr herzlich beim Bloggerportal der Randomhouse Verlagsgruppe und dem Autor für das Zusenden eines Rezensionsexemplares 





Donnerstag, 4. April 2019

[Rezi: Das Feuer der Erde von Leo Aldan]

Rezension: 

Das Feuer der Erde

von Leo Aldan 






Titel: Das Feuer der Erde 


Autor: Leo Aldan


ISBN: 978 - 3944824840 


Seitenzahl: 304 Seiten 


gebunden oder als eBook erhältlich 




Klappentext: 
Ist auf der Seite des Autors nachzulesen (klick)


Inhalt: 
Die Vulkanforscherin Dr.Finley und ihr Team sind auf einer Expedition in der Antarktis unterwegs um die dortigen Seismographen auszuwerten. Dabei machen sie eine erschreckende Entdeckung die katastrophale Auswirkungen auf die gesamte Erde haben wird. Leider sieht das nicht jeder so eindeutig.....


Erster Satz: 
Unter dem kilometerdicken Eispanzer der Antarktis lauert eine Gefahr.


Meine Meinung: 
Das Cover finde ich schön und es passt gut zur Story. Die Geschichte selber spielt im Jahr 2029, kommt aber trotzdem sehr real rüber da es nicht ganz so abgehoben ist. 
Ja, da hat der Autor sich schon Gedanken gemacht was bis dahin wohl technisch machbar ist und was nicht. 
Hier ist von der ersten Seite an eine Spannung und ein Nervenkitzel auf so hohem Level vorhanden wie man es selten ließt.  
Protagonisten sind außerdem sehr gut ausgearbeitet worden, man kann sich gut ein Bild von ihnen machen. 
Die einzelnen Kapiteln spielen alle an verschiedenen Orten stellenweise hab ich echt Tränen verdrückt.
Das Ende fand ich sowas von genial, darauf wäre ich nie gekommen. 
Das Thema ist noch dazu brandaktuell und stimmt einen ziemlich nachdenklich, denn Klimaschutz fängt bei uns allen an. 


Mein Fazit: 
Für jeden der auf Katastrophendramen steht ist dieses Buch ein absolutes "Must Read".


Ich vergebe dem Buch 5 ✋✋✋✋✋ und eine 🍒


Ich bedanke mich sehr herzlich bei dem Autor für das Zusenden eines Rezensionsexemplares 

Dienstag, 2. April 2019

Interview mit der Bloggerin

Beara von 

Bearas Bücherwunderland






Vielen Dank dass du dich bereiterklärt hast mir für ein Interview zur Verfügung zu stehen, stelle dich meinen Lesern doch einfach kurz vor……

Hallo, ich bin Dorthe, 38 Jahre alt und blogge seit Dezember 2015 als Beara über Bücher. Ich bin Single, chaotische Perfektionistin, meistens liebenswert und hilfsbereit, aber wie alles hat auch das seine Grenzen. Ich kann durchaus stur sein und weiß meist genau, was ich nicht will. 

Ich liebe Schokolade, aber nicht jede Sorte, und Pressolade. Okay, bei Kaffee, Tee und Kakao bin ich relativ offen und mag aus allen Bereichen etwas gerne :) 
Neben dem Lesen mag ich auch basteln und Handarbeiten, wogegen Sport für mich Mord ist. Über den lese ich höchstens gerne ;)


Wurde dir als Kind schon immer viel vorgelesen oder wie kam es dazu das du dich so fürs Lesen begeistern konntest?

Puuh, meine Schwester hat mir vorgelesen, ja das weiß ich noch, aber ich kann mich eher ans Singen erinnern, weil ich fand, dass meine Schwester das toll kann. Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich ein Nesthäkchen bin und besagte Schwester 14 Jahre älter ist. Ich habe es einfach toll gefunden, wenn sie mich ins Bett gebracht hat. Aber sobald ich lesen konnte, habe ich das ausgiebig gemacht. Über Pitsche Pee der kleine Wassermann, Enid Blyton, Walter Farley, Wolfgang Hohlbein war lesen in jeder Phase meines Lebens vertreten. Ich habe es einfach schon immer geliebt.


Wie wurde aus dir dann eine Bloggerin?

Im Dezember 2015 gab es gerade wieder so eine Aktion die Leser zu motivieren Rezensionen zu schreiben. Gleichzeitig war ich auf vielen Bücherseiten auf Facebook unterwegs und fand die meisten Beiträge einfach spannend. Man konnte so viel entdecken...
Also beschloss ich als guter Vorsatz für 2016: Du schreibst zu jedem Buch, das du liest eine Rezension!
Gesagt, getan und ich machte mich schon für die letzten Bücher 2015 ans Werk und stellte fest, dass ich sie nicht nur auf Amazon veröffentlichen möchte. Also eröffnete ich meine Seite „Beara liest.“ auf Facebook – inzwischen umbenannt in „Bearas Bücherwunderland – Beara liest“. Nach und nach probierte ich mich dort aus und bin jetzt seit dem 29.12.2015 auf Facebook aktiv und seit Januar 2016 erst bei Blogger (Beara liest) und seit meinem Wechsel im letzten Jahr bei Wordpress (Bearas Bücherwunderland).



Als Bloggerin liest man ja immer wahnsinnig viel. Bestimmt kennst du doch auch das Problem, man hat einen Stapel Bücher vor sich der gelesen werden will, aber man hat gerade eine totale Leseflaute. Wie gehst du damit um?

Oh ja das kenne ich. 2017 war bei mir nahezu eine komplette Leseflaute. Ich musste mich mehr oder weniger zum Lesen zwingen, hatte immer weniger Lust und machte mir unheimlich viel Druck. Ich hatte meinen Spaß und meine Freude nahezu verloren. Und dann habe ich es einfach sein gelassen. Ich habe mir den Druck raus genommen, nur noch gelesen, wenn ich Lust hatte und fand nach und nach meinen Spaß daran wieder. Ich habe für mich gemerkt ich darf mir nicht zu viel vornehmen, nicht mit dem Kalender planen und Leselisten führen auch nur dazu, dass ich gar nichts mehr lesen will. Inzwischen höre ich mehr auf meinen Bauch. Hab ich keine Lust, dann lasse ich es. Fühlt sich das Buch gerade falsch an? Okay, dann später nochmal und jetzt etwas anderes. Klar geht das nicht immer, vor allem wenn Absprachen getroffen sind, aber nur noch nach Termin lesen mache ich nicht mehr und damit geht es mir viel besser. Zur Zeit nimm mich mein reales Leben so sehr in Anspruch, dass es auch eine „Leseflaute“gibt, aber diesmal aus Zeit- und Energiemangel. Aber das ist absehbar und wird sich auch wieder ändern...


Wenn du nicht gerade bloggst, was machst du dann? Hast du noch andere Hobbys?

Zur Zeit mache ich eine Umschulung, daher heißt es lernen ;) Ansonsten lesen, TV schauen, Musik hören, Handarbeiten oder durch die Gegend gondeln, weil so viel erledigt werden will :D Bloggen und lesen nehmen dabei aber schon einen großen Teil meiner Freizeit ein.


Kannst du dir denn vorstellen mal die Seiten zu wechseln und selbst ein Buch zu schreiben?

Öööhm, ehrlich gesagt nicht so wirklich. Ich habe zwar für ein Projekt mal eine kleine fiktive Lebensgeschichte geschrieben oder auch mal Gedichte, aber so ein ganzes Buch traue ich mir nicht zu. Ich tauche doch lieber in die Geschichten Anderer ein und Tagträume mir hinterher eigene, von ihnen beeinflusste, Geschichten zusammen. Aber die würde ich nie aufschreiben.


Was macht für dich ein gutes Buch aus?

Ein richtig gutes Buch hat für mich Herz. Damit meine ich nicht, dass es ein Liebesroman sein muss, sondern – puuh wie drücke ich das jetzt aus – dass es etwas in mir bewegt, dass es mich mitnimmt, dass ich spüre, dass da mehr ist als Worte und Bilder in meinem Kopf. So ein gewisses Etwas, dass man nur spüren, aber nicht richtig fassen kann. Dies sind die Bücher die für mich am nachhaltigsten sind, aber man findet sie nicht so häufig.
Ein gutes Buch muss mich einfach fesseln, mitnehmen, ansprechen und vielleicht auch noch nachklingen, wenn es beendet ist. Es sollte einfach rund sein inhaltlich :)


Eine ganz skurrile Geschichte, du musst aus deinem Haus fliehen und darfst nur drei Gegenstände mitnehmen, welche wären das und warum?

Öhm ich muss so lange überlegen, dass die Flucht glaube ich missglückt wäre...
Okay mein Handy wahrscheinlich, weil griffbereit und man könnte Hilfe holen.
Portmonee wäre sinnvoll, aber ob ich daran denke?? Vermutlich würde ich eher so rausstürzen, denn wichtiger als Gegenstände wäre mir meine Familie ehrlich gesagt. Die wären meine Priorität, alle Sachen kann man irgendwie ersetzen. Ich würde erst mal zusehen, dass meine Familie in Sicherheit kommt.



So, der Schluss gehört bei mir immer meinem Interviewpartner, du darfst uns gerne noch etwas mitteilen was du möchtest….

Okay Sprüche lese ich und vergesse sie sofort wieder. Buchzitate mag ich, aber die habe ich auch nicht im Kopf. Ich verbinde sie meist mit einem Buch und wenn ich es sehe fällt mir die ungefähre Version dazu ein. 

Also bleibt nur mein eigener Senf beziehungsweise vielleicht mein Motto, das ich mir über die Jahre zugelegt habe:

Wenn Plan A nicht funktioniert, bis Z hat man Zeit und auch dann gibt es immer noch eine Möglichkeit.

Das Leben wirft einem oft irgendwelche Steine in den Weg. Mal Kiesel, mal große Brocken, aber es wird immer eine Lösung, einen Weg, einen Plan geben, auch wenn man ihn momentan vielleicht nicht sieht.



Wer mag darf sehr gerne auf ihrem Blog vorbei schauen.

https://bearasbucherwunderland.wordpress.com/?fbclid=IwAR1BxdrtYwGQEAdtuXPGDIF0RwnYxN99uqKpwT1EVQ3xOKZtuR6_CKw0r3A


Der Tote im Schnitzelparadies 
von Joe Fischler





Titel: Der Tote im Schnitzelparadies – Ein Fall für Arno Bussi 


      Autor: Joe Fischler


      Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag


      ISBN: 978 – 3 – 462 – 05151 – 3


      Seitenanzahl: 302 Seiten


      Als eBook oder gebunden erhältlich



Klappentext:
Ist auf der Seite des Verlages nachzulesen (klick)

Inhalt:
Polizist Arno Bussi hätte sich nie träumen lassen das er mal in so ein kleines Dorf (im hintersten Winkel des Landes) versetzt wird, wo er doch von der ganz großen Karriere träumt.
Eigentlich solls ja nur ein wie er denkt kleiner Auftrag sein, er soll den verschwundenen Bürgermeister von Vorderkitzlingen ausfindig machen. Doch schon bei der Ankunft überschlagen sich die Ereignisse und es wird ihm ein abgetrennter Kopf in der Tiefkühltruhe von Rosis Schnitzelparadies in Hinterkitzlingen serviert. Schnell merkt Arno, dass es wohl doch nicht so schnell geht wie er gedacht hat und daran ist nicht nur eine Naturkatastrophe beteiligt….

Erster Satz:
Sein Name ist Bussi. Arno Bussi.

Meine Meinung:
Das erste Buch einer neuen Krimireihe um den Polizisten Arno Bussi, für mich war es obendrein das erste Buch was ich von dem Autor gelesen habe (und bestimmt nicht mein letztes).
Das Cover finde ich gut, aber ich hätte es noch besser gefunden, wenn darauf noch ein Kreuz abgebildet gewesen wäre, würde noch ein bisserl besser passen. So oder so passt aber das Cover zur Geschichte, obendrein macht es mir unheimliche Lust auf ein Schnitzel😋.
Im Innenteil des Buches findet man als erstes eine Landkarte von Vorder- und Hinterkitzlingen, das gefällt mir gut, da man sich so die einzelnen Schauplätze noch viel besser vorstellen kann. Ich habe beim Lesen immer wieder mal auf die Karte geschaut.
Der Protagonist war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch und ja mei, der Arno ist halt auch nur ein Mann?
Ich konnte mir von ihm zwar optisch kein Bild im Kopf machen, aber ihn muss man einfach mögen und ins Herz schließen 😊. 
Die Story kommt zwar glaubhaft rüber, jedoch wurden in dem Buch sehr viele Fahrzeuge zerstört, das macht das ganze etwas irreal. 
Auch der Humor kommt in dem Buch nicht zu kurz und ist genau richtig dosiert. Ich musste einige male laut Loslachen. Ich bin dadurch sogar in den öffentlichen Verkehrsmitteln aufgefallen, so dass eine Dame ganz neugierig fragte was da drinnen nur so lustig sein kann. 
Der Schreibstil ist flüssig und locker, jedoch hat mich ein kleines bisschen die Wortwahl verwirrt, es kam sehr oft das Wort „Jaja“ vor (Bsp. „Jaja, Vögel unter sich“ oder „Jaja, die Eva, die haut nicht nur den Arno um“). Ich hatte jedes Mal den Spruch vor Augen „Jaja heißt leck mich am A……!“.

Mein Fazit:
Eine großartige Krimireihe um einen sehr Charmanten Polizisten. Wer den österreichischen Charme mag und auf Krimis steht, die nicht so blutig sind der ist hier bestens beraten.

Ich vergebe dem Buch 4 ✋✋✋✋ und eine 🍒 


Ich bedanke mich sehr herzlich bei dem Verlag, dem Autor und Lovelybooks für das Zusenden eines Rezensionsexemplares im Zuge einer Leserunde.

Dienstag, 12. März 2019

[Rezi: Einhörner küsst man nicht von Kirsten Kolb]

Rezension: 

Einhörner küsst man nicht 

von Kirsten Kolb 








Titel: Einhörner küsst man nicht 


Autor: Kirsten Kolb 


ISBN: 978 - 1796760781


Seitenanzahl: 276 Seiten 


als eBook oder gebunden erhältlich 




Klappentext: 
Ist bei Interesse auf LovelyBooks nachzulesen (klick)


Inhalt: 
Ben, der Besitzer einer Punkkneipe, kann nicht so gut mit Tieren (mit Pferden schon gar nicht) und auch das Landleben ist nichts für Ben. 
Karottenmädchen mit Sommersprossen, gehen auch überhaupt nicht. 
Was macht er also, wenn genau dass in sein Leben tritt und ihn mit voller Wucht trifft?


Erster Satz: 
"Ja! Jaaaa! Ich will! Und wie ich will!"


Meine Meinung:
Das Cover finde ich mega gelungen und auch der Klappentext ließt sich sehr interessant.
Ich habe von der Autorin bereits "Liebe eitel Sonnenschein" (ihr Debüt) gelesen und dachte mir, dass es eine Fortsetzung dessen ist. Erst allmählich, hab ich dann verstanden, das dem nicht so ist......
Ich habe mich sehr gefreut, das die beiden Protagonisten doch noch vorgekommen sind, wenn auch nur in einem kurzen Dialog aber immerhin. 
Hätt ich mich darauf nicht so versteift, wäre ich wohl super in die Geschichte rein gekommen.   
Allgemein muss man sagen, dass die Story schon irgendwie den Nerv der Zeit trifft, denn zu meiner Zeit wäre es wohl ganz anders gewesen, aber heutzutage passt es einfach. 
Klar, wenn man Klappentext und Titel ließt, denkt man die Geschichte ist jetzt schon erzählt, was könnte da schon noch groß kommen? 
Klar ist dem irgendwie so, aber trotzdem ist es eine tolle Geschichte, der ich gerne folgte. 
Die beiden Protagonisten könnten verschiedener nicht sein, das macht eine gewisse Spannung aus, die sich so durchs Buch zieht.
Außerdem sind die Charaktere sehr gut beschrieben, man kann sich gut ein Bild von ihnen machen. 
Die Ausdrucksweise ist hier zwar etwas derber, aber passt gut zu einer Punkkneipe, muss man halt auch mögen, ich mag das, weil es authentisch ist! 


Mein Fazit: 
Eine tolle Geschichte von zwei Menschen die total unterschiedlich sind und trotzdem irgendwie zueinander finden.

Ich vergebe dem Buch ✋✋✋✋✋ und eine 🍒

Ich bedanke mich sehr herzlich bei der Autorin für das zusenden eines Rezensionsexemplares



Montag, 11. März 2019

[Rezi: Steffen Schulze - Der Motorradpfarrer und die Milionenbeichte]

Rezension:
Der Motorrad-Pfarrer und die Millionenbeichte 
von Steffen Schulze 







Autor: Steffen Schulze


Verlag: Highlights Verlag 


ISBN: 978 - 3 - 933385 - 78 - 9


Seitenzahl: 218 Seiten


gebunden oder als eBook erhältlich 







Klappentext: 
Ist bei Interesse auf LovelyBooks nachzulesen(klick)


Inhalt: 
Der junge Eisenacher Priester Max wird zur Beichte eines totkranken Mannes in die JVA gerufen. Dieser Verrät ihm auf dem Sterbebett daß er aus seinem letzten Raubüberfall in der Schweiz 5 Millionen Euro deponiert hat. 
Um an das Geld zu gelangen, muss ein Passwort entschlüsselt werden, das er einigen Frauen an etwas delikaten Stellen eintätowiert wurde. Er versucht diese Frauen ausfindig zu machen, um an das Passwort zu gelangen, da in der Gemeinde das Geld dringend benötigt werden würde. 
Schnell gerät aber der Pater selbst unter Mordverdacht und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt..... 


Erster Satz: 
Sara trat das Gaspedal des Mercedes bis zum Bodenblech durch. 


Meine Meinung: 
Das Cover gefällt mir gut, es passt zwar zu der Geschichte aber ein Messer wäre halt noch treffender gewesen. Der Klappentext ließt sich super spannend. 
Ich kam gut in die Geschichte rein und stand sehr schnell mitten im geschehen. Der Spannungsbogen baut sich von der ersten Seite an auf und ist konstant vorhanden.
Stellenweise hab ich mir gedacht, wie kann man nur auf so einen verrückte Story kommen? obwohl es so verrückt klingt ist es für mich absolut glaubhaft und nachvollziehbar. Ja man könnte sagen, das könnte durchaus irgendwo mal so geschehen sein (Gibt ja so viele Freaks auf der Welt).
Auch freue ich mich, weil es einer der Krimis ist wo mal kein Kommissar im Vordergrund steht, das findet man eh viel zu selten. 
Flüssig und Locker ließt es sich sowieso, ich habe es in einem Zug durchgelesen. 
Toll fand ich auch das ich auch meinen Mann begeistern konnte, der eigentlich gar nix groß ließt.  Aber da es um einen Biker ging meinte er kurzerhand "Gib her, weil wir Biker müssen doch zusammenhalten!" 
Er meinte dann, dass man schon merkt das der Autor sich mit Mechanik auskennt und eine liebe zu Motorrädern hat, da die Sachen wahnsinnig gut beschrieben wurden.  
Eines muss ich noch anmerken, eine gewisse Affinität zum Motorrad sollte allerdings schon vorhanden sein, da wie schon zuvor geschrieben davon eine gehörige Portion vorhanden ist. 


Mein Fazit: 
Ein nicht alltäglicher Krimi mit einer Menge Witz und Charme. Nicht nur für Biker interessant. 


Ich vergebe dem Buch 5 ✋✋✋✋✋ und eine 🍒

Ich bedanke mich sehr herzlich bei dem Autor für das zusenden eines Rezensionsexemplares. 



[Rezi: Sechzehn Wörter von Nava Ebrahimi]

Rezension: 

Sechzehn Wörter 

von Nava Ebrahimi









Titel: Sechzehn Wörter


Autor: Nova Ebrahimi


Verlag: btb Verlag


ISBN: 978 - 3 - 442 - 71754 - 5

Seitenzahl: 313 Seiten 


gebunden oder als eBook erhältlich










Klappentext: 
Ist auf der Seite des Verlages nachzulesen (klick)

Inhalt: 
Eine Iranerin. Eine Beerdingung. Zwei Kulturen. Zweimal Heimat. Eine Familiengeschichte.

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir jetzt nicht so (Geschmäcker sind halt verschieden), passt aber dennoch gut zu der Geschichte. 
Der Klappentext macht wahnsinnige Lust auf die Geschichte und war für mich der Grund weswegen ich das Buch haben wollte. 
Sechzehn Wörter stehen für die sechzehn Kapitel im Buch, jedes Kapitel hat sein eigenes Wort als Bedeutung.
Die Story an sich war für mich ziemlich verwirrend und außerdem schwer nachvollziehbar. Am Anfang habe ich wenig bis gar nichts kapiert, erst so die letzten Seiten hin hab ich mehr verstanden, v.a. auch was die Autorin mit seinem Werk uns eigentlich vermitteln will. 
Der Schluß nun ja, da kam dann so viel auf einmal raus, daß es m. E.  viel zu kurz dargestellt wurde. Mir lief das alles dann etwas zu schnell. Ich hätte das alles gerne über mehrere Kapiteln erfahren. 
Maman-Bozorg hatte irgendwie was total liebenswertes und war mir von Anfang an sehr sympathisch. Den Rest und die Protagonistin mit denen konnte ich erst zum Schluss hin sympathisieren. Den Schreibstil empfand ich zu Anfang etwas abgehackt, danach aber flüssig und locker.  

Mein Fazit: 
Die Protagonistin hat irgendwie zwei Heimaten und hat uns in beide blicken lassen. 
Mir hat sie obendrein Lust gemacht auf dieses faszinierende Land. 

Ich vergebe dem Buch 3 ✋✋✋ und einen 🍎 


Ich bedanke mich sehr herzlich beim Bloggerportal der Randomhouse Verlagsgesellschaft für das zusenden eines Rezensionsexemplares.
   






Sonntag, 10. März 2019

[Interview mit der Autorin Kirsten Kolb]

Interview mit der Autorin 

Kirsten Kolb






Schön, dass du dich bereiterklärt hast mir für ein Interview zur Verfügung zu stehen, stelle dich meinen Lesern doch einfach mal kurz vor.....

Gerne. Ich bin die Kirsten und 25 Jahre alt (das schon seit 10 Jahren 😉). 
Mit meinem „Mann“ und unseren gemeinsamen Töchtern wohne ich recht ländlich am Rande von meiner Wahlheimat Erlangen.
Ursprünglich kommt meine Familie aus dem Norden, aufgewachsen bin ich aber in Unterhaching - das liegt bei München – meine Schule kennt ihr vielleicht aus Fack ju Göthe (Auf die bin ich aber nur bis zur achten Klasse gegangen). 
Wenn ich nicht gerade schreibe, dann lese und male ich sehr viel.


Liebe, eitel, Sonnenschein war ja sozusagen dein Debüt, wie bist du denn damals auf die Idee für die Geschichte um Juls und Janna gekommen?

Ich habe die Geschichte geträumt um am nächsten Morgen gewusst, dass das ein Buch wird. Ich wurde schon als Kind als Träumelieschen bezeichnet ... nun sieht man ja, was daraus werden kann.


Warum schreibst du denn Jugendbücher, du hättest ja auch in einem anderen Genre etwas schreiben können?

Das hat sich irgendwie einfach ergeben. Allerdings würde ich Bens Geschichte nicht mehr als richtiges Jugendbuch bezeichnen, da er da doch schon 23 ist und somit mitten im Berufsleben steht.


Was sagt eigentlich dein näheres Umfeld dazu, dass du angefangen hast Bücher zu schreiben?

Meine Kinder finden es doof, weil ich oft geistig abwesend bin, da sich in meinem Kopf gerade die nächste Szene zusammenspinnt. 
Ansonsten wurde das insgesamt sehr positiv aufgenommen. Nicht nur von der Familie, sondern auch von Kollegen und Chefs. Als klar wurde, dass ich meine Geschichte veröffentlichen werde, wurden meine Schichten auch so gelegt, dass ich mich neben der Arbeit um mein Buchbaby kümmern konnte. Von keiner Seite kam „das ist ja nur ein Hobby“, sondern ich traf überall auf Unterstützung. Da war ich schon sehr baff.


In deinem neuesten Werk >>Einhörner küsst man nicht<< geht es ja in einer Punkkneipe ziemlich wild zu, warst du denn auch so eine kleine verrückte die es oft so richtig krachen ließ, oder warst du eher eine brave? Was bist du heute?

Kein Kommentar :-D
Heute falle ich durch meine bunten Haare und den doch sehr punkig angehauchten Kleidungsstil auf. Aber tatsächlich bin ich sehr brav, ruhig und oft auch schüchtern. Glaubt mir nur keiner 😇.


Mal angenommen du könntest das R!OT übernehmen, wäre so eine Kneipe was für dich oder schreibst du doch lieber darüber?

Das R!OT war ursprünglich gar nicht als Punkkneipe geplant. Ich wollte die Art der Kneipe offen lassen und Ben war anfangs ein langhaariger „Alles Easy“-Typ. Aber irgendwie passte das weder zu Ben, noch zu mir. 
Ich gehe nicht mehr viel weg, aber wenn, dann zieht es mich in Kneipen wie das R!OT. Ich konnte noch nie etwas mit Discos oder In-Bars anfangen, ich hätte mich auch beim Schreiben dort nicht wohlgefühlt. 
Also ja, Bens Kneipe wäre definitiv etwas für mich, allerdings nur als Kunde, da ich keine Nachteule bin.


Wenn du jetzt dein neuestes Werk mit einem Werbeslogan bewerben müsstest, wie würde der dann lauten?

Oh, ich liebe kreative Aufgaben. Mhh, mal überlegen. So spontan fällt mir ein abgewandeltes Zitat von Ben ein: „Es muss nicht immer Liebe, eitel Sonnenschein sein!“ damit hätte ich gleich beide Bücher beworben. ^^


Was würdest du jemanden mit auf dem Weg geben, der selber gerne ein Buch schreiben will?

Mach es! Wenn es dich in den Fingern juckt zu schreiben, dann hör auf Ausreden zu finden. Wenn es Schrott wird, dann wandert das Buch in die Schublade. Aber vielleicht überrascht du dich ja selbst.


So, wir sind am Ende unseres Interviews angekommen.

Vielen Dank für dieses spannende Interview. Es hat richtig Spaß gemacht, deine Fragen zu beantworten.

Derzeit arbeite ich an den drei Büchern, die zwischen „Liebe, eitel Sonnenschein“ und „Einhörner küsst man nicht“ fehlen. Ein Zitat habe ich noch nicht im Angebot, aber Bens Geschichte möchte ein Wanderbuch werden. Wann diese Aktion beginnt, kann ich noch nicht sagen, aber ich werde auf meiner Seite rechtzeitig darüber informieren. 
Ein Bild habe ich, denn ich erstelle eine Art Freundebuch, in das sich nicht nur die Leser eintragen dürfen, sondern in dem ich auch meine Charaktere vorstelle. Dieses Buch wandert dann mit. Hier hat sich Ben für euch verewigt:






Außerdem ist jeder von euch sehr herzlich eingeladen, auf der Facebookseite der Autorin vorbeizuschauen. 

Donnerstag, 7. Februar 2019

[Rezi: Jesko Wilke - Guten Morgen, Latte!]


Rezension: 

Guten Morgen, Latte! 

von Jesko Wilke








Titel: Guten Morgen, Latte! 
         Das große Buch vom Penis und                  was sonst noch dranhängt


Autor: Jesko Wilke


Verlag: Goldmann Verlag


ISBN: 978 – 3 – 442 -15960 – 4


Seitenzahl: 272


gebunden oder als eBook erhältlich 








Klappentext:
Ist auf der Seite des Verlages nachzulesen (Klick)

Inhalt:
Wie das Cover schon verrät, es geht hier um das beste Stück des Mannes, den Penis.
Anschaulich wird hier erklärt wie dieses doch faszinierende Organ aufgebaut ist und wie man ihn bestmöglich behandelt.
Fragen wie „Haben Frauen einen Penis?“ oder „Macht Testosteron doof?“ werden in dem Buch beantwortet.
Kurzum was man(n) immer schon mal wissen wollte aber sich nicht zu Fragen traute, wird hier verständlich erklärt.

Erster Satz:
Bauplan eines kleinen Wunderwerks.

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet und auch der Klappentext macht Lust das Buch in die Hand zu nehmen und animiert zum Kauf.
Nun ja es ist jetzt kein Roman, über den man sich kringelig lacht, sondern ein fachliches Nachschlagewerk bzw. ein Ratgeber.
Das Buch beinhaltet sehr viel Hintergrundwissen und auch viele evolutionsbiologische Erklärungen sind vorhanden. 
Teilweise sehr trocken, durchaus aber spannend. Es fehlt mir persönlich aber ein kleines bisschen Witz in diesem Buch. Ja, auch wenn es zwar ein Ratgeber ist, kann gerade dieses Thema schon ein gewisses Maß an Witz vertragen (es geht ja schließlich um den Penis). Vielleicht war auch Humor vorhanden und ich habe ihn nur nicht entdeckt, Humor ist ja bekanntlich relativ. Einzig die Passage mit der Bedienungsanleitung für den Mann ließ mich ein kleines bisschen schmunzeln. 
Sehr gut fand ich allerdings, dass die Dinge hier beim Namen genannt werden, denn nichts ist schlimmer als wenn in einem Buch dauernd vom „Ding“ oder ähnlichem die Rede wäre.
Es sind auch einige Studien aufgezeigt, einige davon werden aber sofort kritisch hinterfragt, was ich schon gut finde, da der Autor auch genauestens begründet warum er dem nicht glauben schenkt. 
Nichts zu dem Thema wurde ausgelassen, selbst zu Themen wie Transsexualität und ähnlichem wurde etwas erklärt.  
Ich persönlich verfüge über medizinische Vorkenntnisse und hatte jetzt kein Problem mit einigen medizinischen Fachbegriffen die in dem Buch verwendet wurden. Viele Begriffe sind aber nicht jedem so geläufig (wie z.B.: Vasektomie), solche wurden m. E. viel zu wenig erklärt. Einiges wurde sogar gar nicht erklärt. Ein Glossar am Ende (mit einer kurzen Erklärung) wäre hier sicher für den ein oder anderen hilfreich.

Mein Fazit:
Ein Buch über ein Faszinierendes Organ, zwar fehlt dem Buch irgendwie der Witz aber spannend ist es allemal. Ein Buch das man durchaus mal lesen kann!


Ich vergebe dem Buch 4 ✋✋ und eine 🍒

Ich bedanke mich sehr herzlich bei der Randomhouse Verlagsgruppe und dem Bloggerportal für das zusenden eines Rezensionsexemplares