Sonntag, 8. März 2026

[Interview mit dem Autor Andreas Trautwein]

       Interview mit dem Autor:

Andreas Trautwein







Schön, dass du dich bereiterklärt hast, mir für ein Interview zur Verfügung zu stehen, stelle dich meinen Lesern doch einfach mal kurz vor.....

Danke für die Gelegenheit! 
Ich bin Andreas Trautwein, bin Autor, Jahrgang 1971 und lebe in der nähe von München. 
In meiner Freizeit höre ich liebend gerne Musik und fahre leidenschaftlich gerne Rennrad.


Wie kam es dazu, dass Du angefangen hast ein Buch zu schreiben?

Seit Jahren habe ich notiert, was mir bei Trainingsausfahrten passiert ist. Nur Stichpunkte wurden aufgeschrieben, auf einem Wisch Papier, ohne weiter Gedanken daran zu verschwenden. 
Nicht nur der Kampf mit anderen Verkehrsteilnehmern, sondern auch die schönen Seiten des Fahrradfahrens. Die Natur, die Landschaften, die Gerüche ­– das war am Ende eine lange Liste.  
Während der Pandemie kam eine Sportverletzung dazu und ich hatte auf einmal sehr viel Zeit. 
Ich bin keiner, der den Kopf in den Sand steckt, sondern aus Zwangspausen neue Kräfte bündelt und nutzte somit den Freiraum. Aus reiner Neugierde habe ich einfach das Schreiben angefangen. Dass es mir sehr viel Spaß gemacht hatte, überraschte mich selber.


Woran hast Du denn gemerkt das Du ein Talent fürs schreiben hast?

Talent würde ich nicht behaupten, dass ich habe. Meine Lektorin hatte mächtig viel zu tun *grins*. 
Nur musste scheinbar diese Geschichte aus mir heraus und da es halb autobiografisch ist, konnte ich sehr leicht meine Geschichte dort verwirklichen. Ohne Plan, ohne Plot, einfach lostippen. 
Vieles kam mir im Prozess des Schreibens erst in den Sinn, so zum Beispiel die viele Musik (Einen Soundtrack zum Buch gibt’s auf YouTube. Klick), die mich beim Training anspornt. 
Der Aufbau des Buchs entwickelte sich ähnlich wie beim Song Writing. Die beschriebenen Rennen sind quasi der Refrain eines Songs. Es gibt einen Anfang und einen Fade Out.


Einige Menschen schreiben ein Buch, trauen sich dann nicht mit Ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit und legen es wieder beiseite.
Woher hast Du denn den Mut genommen, dein Buch zu veröffentlichen?

Da es in dem Buch um den Ehrgeiz, das Dranbleiben am Training, an der Vorbereitung des von mir seit Jahren gefahrenen Hobby-Radrennens „Glocknerkönig“ geht, wollte ich zeigen, was ich für die Ergebnisse auf mich nehme.
Der Finale Ausschlag, dass ich mir sagte, dass es dieses Buch in die Öffentlichkeit schaffen muss, war der Moment, als ich die Organisatorin des Hobbyradrennens fragte, ob ich den geschützten Namen verwenden darf. 
Ich schickte Ihr das halbfertige Manuskript und bekam kleine Lobeshymnen zurück und die Zusage, ich dürfe den Namen der Veranstaltung ohne Rechtsverletzung benutzen. 
Die Frau meinte auch, dass im Juni 2022 das 25-jährige Jubiläum des Rennens sei und es doch super wäre, wenn mein Buch dazu veröffentlicht wäre, damals war es ende September 2021. 
Mit dieser Unterstützung, kam ich richtig in Fahrt, schrieb es fertig und suchte mir eine Lektorin. 
Tatsächlich, nach den vielen Fragezeichen, wie man ein Buch veröffentlicht, kamen die Ausrufezeichen, erst schleppend, dann zeitlich perfekt, was anfangs als Notizen startete, war im April 2022 als Taschenbuch live. Wahnsinn. Aber halt „nur“ als Self-Publishing, ohne richtigen Verlag.


In deinem Buch >> Der Großglockner–König << geht es um Willy, einen Rennradfahrer, der ein klares Ziel vor Augen hat. Wie wichtig ist es Dir selbst sich Ziele im Leben zu stecken?

Ohne Ziele lebt man nur so vor sich hin und verpasst das Beste, meiner Meinung nach. Ich sehe das Leben meist auch sportlich. 
Um etwas zu erreichen braucht es ein Ziel, Ehrgeiz und Leidenschaft. Die Motivation kommt dann von alleine und ich erreiche mehr, als ich immer gedacht habe. 
Dadurch lernte ich auch, mit Rückschlägen umzugehen, nach vorne und ganz selten in den Rückspiegel zu blicken. Das Leben spielt sich jetzt ab und kreiert die Zukunft.


Du liest ja selbst auch sehr gerne, welches Buch liegt grad auf deinem Nachttisch und warum genau dieses Buch?  

Ganz ehrlich? Gerade liegt dort auch ein Sportbuch. The Race of Truth, von Leigh Timmis, generell lese ich viel auf Englisch. 
Der Engländer hatte den Rekord, mit dem Fahrrad quer durch Europa von Portugal bis zum Anfang der Sibirische Grenze pulverisiert. Ich kann da viel mitnehmen und fühle mit ihm, wie er sich plagt bei der Vorbereitung und wie er sich seiner selbsternannten Aufgabe stellt. Auch kommt das mentale Training zur Sprache, was mich sehr interessiert.
Mein öfters genannter Buchtipp ist „The Power of One“, von Bryce Courtenay. 
Eine tolle Geschichte, wie ein weißer Junge aus sich herauskommt, in Südafrika während der anfänglichen Apartheid, egal, wie stark er schikaniert wird, steigt er zum großen Boxer auf.


Was bedeutet Lebensqualität für Dich?

Lebensqualität ist für mich, wenn man mit sich im Gleichgewicht ist. Da kann gerne Stress im Spiel sein, aber wenn man für Ausgleich sorgt (bei mir das Rennradfahren), kann mich nur sehr selten etwas aus der Ruhe bringen. 
Auch Zeit für sich selbst zu haben, seinen Hobbies nachgehen zu können, hat für mich etwas mit Qualität im Leben zu tun, wenig Druck von außen, mehr Selbstverwirklichung.


Werden wir denn in Zukunft mehr von Dir lesen können? Schreibst Du denn schon an einem weiteren Buch? 

Tatsächlich ist mein zweites Buch bereits fertig. Anfang März  ist mein Buch >>Livhausen - Die 90er sind zurück<< im Grin Verlag erschienen.  
Es ist keine Fortsetzung von meinem Debütroman, sondern etwas komplett anderes. Ihr dürft euch auf etwas großartiges freuen, meine Testleser: innen waren mehr als begeistert.
Hier mal der Link zum neuen Buch (klick)

Vielen Dank lieber Andreas, wir sind am Ende unseres Interviews angekommen, möchtest du noch etwas los werden? Ein Buchzitat vielleicht?


Da zitiere ich doch gleich mal den Absatz aus meinem Nachwort aus „Willy, der Großglockner-König“:
Das Buch soll dazu animieren, es Willy gleich zu tun, Sucht euch eure eigene Leidenschaft. 
Jay Shetty, ein ehemaliger hinduistischer Mönch schreibt: Du kannst nicht alles werden, was du willst, doch du kannst alles werden und erreichen, was du bist. 
Du bist vielleicht kein Rennradfahrer wie ich, aber dafür ein Maler? Ein Tänzer? Auch ein Geschichtenerzähler? 
Jeder hat unterschiedliche Veranlagungen. Nur wenn ihr eure Leidenschaft, euer Ziel vor Augen habt, werdet ihr auch unglaubliches erreichen können und geht darin auf. Findet euer Ding, verlasst die Komfortzone, macht den ersten Schritt und seid gespannt darauf, was passiert. Bleibt neugierig.


Dienstag, 25. November 2025

[Rezi: Willy-Der Großglockner König von Andreas Trautwein]

 

Rezension: Willy der Großglockner König

von Andreas Trautwein



Titel: Willy der Großglockner König 

Autor: Andreas Trautwein 

Verlag: edition blaes

ISBN: 978-3-942641-93-7

Seitenanzahl: 350 Seiten

als Taschenbuch, eBook und Hörbuch erhältlich



Klappentext:

Ist auf der Seite des Autors nachzulesen (klick


Inhalt:

Willi hat es satt, seine Freizeit ist ihm zu kostbar um sie auf dem Sofa zu "verplempern".
Irgendwie muss es da doch noch mehr im Leben geben?
Durch die Begegnung mit Timo, einem Rennradfahrer, findet er schnell gefallen an dem Gedanken, Rennrad zu fahren. 
Ehe er sich versieht ist er vollkommen "infiziert" vom Rennrad Fieber!
Schnell wird ihm allerdings klar, er will mit Timo mithalten können und ihn eines tages beim "Glocknerkönig Radrennen" schlagen.
Dafür muss er hart trainieren und sucht sich einen Coach. 
Das der Coach eine Frau ist und auch noch ziemlich gut aussieht macht das Gefühlschaos natürlich perfekt.

Erster Satz:

Im Fernsehen läuft irgendeine langweilige Serie.


Meine Meinung:

Das Cover und der Klappentext gefällt mir gut, ist in sich stimmig und passt sehr gut zu der Story.
Die ersten Seiten dachte ich mir, naja auch so eine Geschichte, die vielleicht langweilig werden kann, da es mich nicht packte oder mitgenommen hat.  
Ab Seite 40 in etwa, war ich dann voll drinnen, stellenweise fühlte ich mich, als würde ich gerade mit am Streckenrand stehen. Bei jedem beinahe Aufprall, blieb mir fast das Herz stehen.
Der Schreibstil ist so flüssig und locker, das man mit jeder Silbe merkt, da steckt ein wahnsinnig euphorischer Rennradfahrer dahinter.
Obwohl die Liebe mit im Spiel ist, bleibt der Fokus beim Radsport.
Allerdings wäre es für mich persönlich noch ein bisserl authentischer rüber gekommen, wenn der Willi einfach mal alles hinschmeißen wollte, ausgebrannt sein, leer sein, keinen Bock mehr haben, sich dann wieder "Mental"  hocharbeiten, das hab ich irgendwie vermisst.
Es gibt Menschen, die haben in sich eine so stark ausgeprägte "Volition", die können nicht anderst als durchziehen. Da ich weiß, es ist die persönliche Geschichte des Autors, passt es dann wieder. 
Verwundert hat mich, dieses Buch hat mich so abgeholt, obwohl ich jetzt mit dem Radsport nicht wirklich was am Hut habe.


Mein Fazit:

Dieses Buch ist bestens geeignet, für Rennradfahrer und Radsportbegeisterte. Selbst wer ein anderes Ziel erreichen will, kann davon etwas mitnehmen.


Ich vergebe dem Buch 4 ✋✋✋✋ und eine 🍒


Mein Dank gilt dem Autor Andreas Trautwein, der bei einem Frühstück von seinem Buch erzählte und mich somit vor die Wahl stellte, endgültig aufzuhören oder "all in" weiter machen. 

Montag, 9. November 2020

[Interview mit der Autorin Agnes Johanna Flügel]

Interview mit 

der Autorin 

Agnes Johanna Flügel









Vielen lieben Dank, das Du mir für ein Interview zur Verfügung stehst, stelle dich meinen Lesern doch einfach mal kurz vor:

Gerne! Ich freue mich, dass Dir mein neues Buch „One-Way-Ticket nach Lissabon“ gefällt. 
Also, mein Name ist Agnes Johanna Flügel und ich bin studierte Kulturwissenschaftlerin. Nach mehreren Jahren in der Hamburger Medienbranche verspürte ich die Sehnsucht nach einem nachhaltigen Leben im Einklang mit der Natur. Daher zog ich von Hamburg aufs Land und machte mein Hobby, die Imkerei, zu meinem Beruf. 
Jetzt führe ich meine „Honigmanufaktur Flügelchen“ zusammen mit einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, bin Autorin und begleite als Coach Menschen in Veränderungsprozessen.


Zeichnete es sich denn schon früh ab, dass Du fürs schreiben ein Talent besitzt? Wie fingst Du an ein Buch zu schreiben? 

Nie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen, jemals Bücher zu schreiben. Wegen „Deutsch“ musste ich sogar eine Klasse wiederholen, allerdings hatte ich im „Ausdruck“ immer eine 1. 
Es war ein großer Zufall, als eines Tages ein Verlag anrief und mich fragte, ob ich mir vorstellen könnte, ein Buch über meinen Ausstieg aus dem Online-Business und meinen Schritt in die Selbstständigkeit als Imkerin zu schreiben. Das war eine tolle Chance und Herausforderung, die ich sofort ergriff. 
Das Auf und Ab meines Neustartes beschrieb ich in meinem 2011 erschienen Bestseller „Die Honigfrau“. Ehrlich gesagt, habe ich erst während der Arbeit an dem Buch gemerkt, wie viel Spaß mir das Schreiben macht und das ich das sogar ganz gut kann.


In deinem Buch >>One-Way-Ticket nach Lissabon<< nimmst Du uns mit auf deinen ganz persönlichen Neuanfang in Lissabon. Woher nimmt man denn den Mut auszuwandern und nochmal ganz von vorne anzufangen?

Der Tod meines Vaters und die Ereignisse, die folgten, hatten mich in eine Krise katapultiert, in der ich auf einmal alles in Frage stellte, was vorher Gültigkeit hatte. Wollte ich weitermachen wie bisher, oder war das jetzt der Moment für Neues? 
Schnell war klar, dass für mich nur Letzteres in Frage kam, weil sich alles andere wie Stagnation anfühlte und das entspricht nicht meinem Naturell. Ich möchte immer vorwärtsgehen, unbekanntes Terrain erobern, mich weiterentwickeln und neue Facetten meiner Persönlichkeit entdecken. Das treibt mich an. Vielleicht kann man das als „Mut“ bezeichnen, darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht.


Da bestimmt nicht jeden Tag immer nur die Sonne scheint, mal Hand aufs Herz.
Bereust du denn diesen Schritt nicht ab und an mal?  

Nein, ich bereue überhaupt nichts. Ganz im Gegenteil. Ich bin dankbar, dass ich neue Erfahrungen machen darf, auch wenn sie zuweilen schmerzhaft sind. 
Aber gute und schlechte Tage, sind ganz normal und finden in jedem Leben statt, ob in Portugal oder Deutschland. 
Ich genieße es, in die neue Welt und Kultur einzutauchen und versuche auch die schlechten Tage anzunehmen und davon gab es reichlich, wie die Leser und Leserinnen meines Buches feststellen können ;-)


Vermisst Du so typisch deutsche Gepflogenheiten (z.B. Pünktlichkeit, Gründlichkeit)? Wenn ja, was vermisst du denn davon am meisten?

Durch den Abstand habe ich uns Deutsche mehr zu schätzen gelernt. Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Verbindlichkeit sind tolle Tugenden, die das Leben viel einfacher machen. Richtig toll, finde ich das Umwelt-Bewusstsein, dass in Deutschland viel stärker ausgeprägt ist. Was ich allerdings nicht vermisse, ist die norddeutsche Muffeligkeit und das Genörgel, da sind die Portugiesen viel herzlicher und gelassener. Sowieso empfinde ich meine Wahlheimat als sehr warmherzig. Auch wenn man sich nur einmal vorher irgendwo gesehen hat, grüßt man sich freundlich, dass hat es in meiner alten Heimat der norddeutschen Provinz auch nach zehn Jahren nicht gegeben ;-)


Was würdest Du denn jemanden raten der ebenfalls einen Neuanfang in der Ferne wagen möchte?

„Herzlichen Glückwunsch“, würde ich als Erstes sagen und dann würde ich raten, einen Plan B zu haben, falls es sich nicht so entwickelt, wie gewünscht. Meine Entscheidung, nach Lissabon zu gehen, war sehr emotional motiviert. Vielleicht wäre es einfacher gewesen, wenn ich einiges gründlicher durchdacht hätte. Ich musste mich „durchkämpfen“, das war in der Situation echt herausfordernd, hat mich im Rückblick aber auch reifer und selbstbewusster gemacht.


Wie man ja in deinen Büchern lesen kann, bist Du sehr verbunden mit Mutter Natur. Was bedeutet dir Natur?

Als Imkerin kann man ohne Mutter Natur nicht existieren, daher ist Naturverbundenheit eine Voraussetzung, um den Job überhaupt machen zu können. Sie ist meine Kraftquelle, mein Anker und mein Ruhepol. Aber gerade in der Corona-Krise habe ich voller Dankbarkeit einmal mehr gemerkt, wie viel Zuversicht, Trost und Kraft ich aus der Natur schöpfe. Jeden Morgen laufe ich im nahegelegenen Wald und sehe, wie alles seinen normalen Gang geht. Das erdet mich und die Unsicherheit und Angst vor dem, was da in der Welt passiert, relativiert sich.


Da ich selber einen Kater habe, meine wichtigste Frage: Wie geht es denn Pauli?

Das ist für mich eine sehr traurige Frage, denn mein geliebter Pauli ist eines Tages leider überfahren worden.


Vielen lieben Dank liebe Agnes, wir sind am Ende unseres Interviews angekommen, möchtest du uns noch etwas mitteilen?

Ich freue mich, zu verraten, dass ich schon an meinem dritten Buch schreibe. Diesmal wird es allerdings ein Roman.
Außerdem teile ich gerne meinen Lieblingsspruch, der jahrelang in meinem Imkerei-Büro hing, bis er mit mir nach Lissabon umzog und nun dort seine kraftvolle Wirkung entfaltet:
„The secret of change is to focus all of your energy not on fighting the old but on building the new.“ (Socrates aus dem Buch, Der Pfad des friedvollen Kriegers, Dan Millman)

Dienstag, 18. August 2020

[Rezi: One-Way-Ticket nach Lissabon von Agnes Johanna Flügel]

 Rezension: 

One-Way-Ticket nach Lissabon

 von

 Agnes Johanna Flügel



Titel: One Way Ticket nach             Lissabon

        Das Jahr, in dem ich         nochmal ganz von vorne Anfing 


Autor: Agnes Johanna Flügel


Verlag: rowohlt Polaris


ISBN: 978-3-499-00089-8


Seitenanzahl: 223 Seiten


Erscheinungsjahr: 18.08.2020


als eBook oder gebunden erhältlich



Klappentext: 

Der Klappentext ist auf der Seite de Verlages nachzulesen (klick)


Inhalt:

Der unerwartete Tod ihres Vaters stürzte Agnes in eine tiefe Krise. War das schon alles was das Leben für einem bereithält? Dies und weitere Fragen nach dem Sinn des Lebens waren plötzlich allgegenwärtig. 

Als ihre heile Welt wie eine Seifenblase zerplatzt, erinnert sie sich an einen lang gehegten Traum.... Wenn nicht jetzt wann dann....

Schnell packt sie ihre sieben Sachen zusammen und wagt den Sprung ins ungewisse in Ihr ganz persönliches Lissabon Abenteuer das ihr bald zur Heimat wird und Agnes fängt nochmal ganz von vorne an....      


Meine Meinung: 

Das Cover spiegelt das komplette Buch wieder und passt gut.

Toll finde ich, das in der Innenseite vom Buchumschlag Fotos vom Land zu finden sind, das schafft nochmal ein tolles Feeling, es fehlt nur noch ein Cocktail in der Hand um so richtig einzutauchen.

Für so einen Schritt gehört schon eine Portion Mut dazu, welche auch im Buch gut rüber kommt. 

Es zeigt einem, das es nicht verkehrt ist sich ab und zu in den Fluss des Lebens zu werfen um zu schauen wo man rauskommt und was das Leben dort für einen bereithält.

Lust auf einen Trip nach Portugal macht es obendrein auch noch. 


Mein Fazit:

Ein rundherum tolles Buch :-)


Ich vergebe dem Buch 5 ✋✋✋✋✋ und eine 🍒



Ich bedanke mich sehr herzlich beim rowohlt Verlag für das Zusenden eines Rezensionsexemplares

 

Donnerstag, 11. Juni 2020

[Rezi: Romeo &Julia Reanimiert von Jan Lindner]

Rezension: 

Romeo & Julia: Reanimiert 

von 

Jan Lindner




Autor:   Jan Lindner 


Titel:     Romeo und Julia: Reanimiert
             ein Theaterstück in 5 Akten


Erscheinungsjahr:   2019


Seitenanzahl:  134 Seiten


                als eBook erhältlich




Klappentext: 
Der Klappentext ist auf der Seite von Jan Lindner nachzulesen (klick)

Inhalt: 
Wenn William Shakespeare seinen Klassiker Romeo & Julia im digitalen Zeitalter geschrieben hätte, wie würde er wohl lauten? 
Eine leicht parodistische Interpretation im Zeitalter von Handyapps und Co.

Erster Satz: 
O prächt`ger Tag o leih´ mir dein Gesicht - will mich mit deinen milden Zügen kleiden.

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir gut, passt gut in die neue Zeit und hat trotzdem den "Charme" aus Shakespeares Zeiten. 
Zeit wurde es ja mal, dass jemand den alten Shakespeare zeigt was im 21. Jahrhundert so angesagt ist. 
Das Stück, was übrigens dem Original sehr nahe ist, besteht aus 5 Akten. Es ließt sich super flüssig und locker. 
Bis auf die beiden Hauptcharaktere sind die Namen zwar verändert, aber das Stück hat keineswegs an Tragik verloren!
Mit viel Witz und klasse Wortspielen sind die Dialoge ausgestattet, so manches mal musste ich schon ziemlich schmunzeln. Wünschen würde ich mir, dass mehr so alte Klassiker  "reanimiert" werden. 

Mein Fazit: 
Das muss man mal gelesen haben.


Ich vergebe dem Buch 5 ✋✋✋✋✋ und einen 🍎     


Ich bedanke mich sehr herzlich bei dem Autor Jan Lindner fürs zusenden eines Rezensionsexemplares 

Freitag, 21. Februar 2020

[Rezi: Taxi Criminale - Nora Venturini]

Rezension: Taxi Criminale von Nora Venturini 



Autor: Nora Venturini 


Titel: Taxi Criminale 
         ~ Ein Fall für die rasanteste Hobbyermittlerin Roms ~


Verlag: Penguin Verlag 


ISBN: 978 - 3 - 328 - 10356 - 1

Erscheinungsjahr: 2019

Seitenzahl: 416 Seiten

als eBook oder gebunden erhältlich



Klappentext:
Der Klappentext ist auf der Seite des Verlages nachzulesen (klick)



Inhalt:
Seit dem Tod ihres Vaters, hat Debora, dessen Taxilizenz übernommen und verdient nun damit ihr täglich Brot. Mit ein bisschen Wehmut denkt sie allerdings an die Polizeiakademie zurück, was für ein aufregendes Leben sie nur gehabt hätte, wenn sie dort weiter gemacht hätte.... 
Doch dann wird einer Ihrer Fahrgäste ermordet und ehe Debora sich versieht steckt sie tief in den Ermittlungen drinnen....  

Erster Satz: 
An diesem Morgen, wäre Debora Camilli von Beruf Taxifahrerin, am liebsten im Bett geblieben. 

Meine Meinung: 
Das Cover gefällt mir gut und macht obendrein große Lust auf das Buch. 
In die Geschichte kam ich sehr gut rein und so saß ich ab der ersten Seite an neben Debora im Taxi. Es wird viel geschrieben über die Protagonistin selber, so kann man sich gut ein Bild von ihr machen. Ich hatte sie mitsamt ihrem Taxi schnell in mein Herz geschlossen. 
Die Story an sich ist zwar schon durchdacht, aber dennoch kommen einige Dialoge ziemlich irreal rüber wie z.B. das Raggio es doch so gelassen nimmt das ihm da eine Taxifahrerin immer dazwischen funkt. Nein so recht kann man das alles der Autorin nicht abnehmen... 
Sehr verwunderte mich ebenfalls, dass die Autorin einem nicht wirklich auf eine falsche Fährte lockte, denn man wurde auf gar keine Fährte gelockt. 
Es zeichnete sich so rein gar nichts ab, bis kurz vor Schluss hatte man nicht mal den leisesten Verdacht. 
Leider bleibt dadurch auch die Spannung etwas auf der Strecke. 


Mein Fazit:
Ein "seichter" Krimi durch das rasante Rom das niemals schläft

Ich vergebe dem Buch 4 ✋✋✋✋ und eine 🍒    


Ich bedanke mich sehr herzlich bei der Randomhouse Verlagsgesellschaft und dem Bloggerportal für das Zusenden eines Rezensionsexemplares