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Sonntag, 8. März 2026

[Interview mit dem Autor Andreas Trautwein]

       Interview mit dem Autor:

Andreas Trautwein







Schön, dass du dich bereit erklärt hast, mir für ein Interview zur Verfügung zu stehen. Stelle dich meinen Lesern doch einfach mal kurz vor.....

Danke für die Gelegenheit! 
Ich bin Andreas Trautwein, bin Autor, Jahrgang 1971 und lebe in der Nähe von München. 
In meiner Freizeit höre ich liebend gerne Musik und fahre leidenschaftlich gerne Rennrad.


Wie kam es dazu, dass Du angefangen hast ein Buch zu schreiben?

Seit Jahren habe ich notiert, was mir bei Trainingsausfahrten passiert ist. Nur Stichpunkte wurden aufgeschrieben, auf einem Wisch Papier, ohne weiter Gedanken daran zu verschwenden. 
Nicht nur der Kampf mit anderen Verkehrsteilnehmern, sondern auch die schönen Seiten des Fahrradfahrens. Die Natur, die Landschaften, die Gerüche ­– das war am Ende eine lange Liste.  
Während der Pandemie kam eine Sportverletzung dazu und ich hatte auf einmal sehr viel Zeit. 
Ich bin keiner, der den Kopf in den Sand steckt, sondern aus Zwangspausen neue Kräfte bündelt und nutzte somit den Freiraum. Aus reiner Neugierde habe ich einfach das Schreiben angefangen. Dass es mir sehr viel Spaß gemacht hatte, überraschte mich selber.


Woran hast Du denn gemerkt das Du ein Talent fürs schreiben hast?

Talent würde ich nicht behaupten. Meine Lektorin hatte mächtig viel zu tun *grins*. 
Nur musste scheinbar diese Geschichte aus mir heraus. Da es halb autobiografisch ist, konnte ich sehr leicht meine Geschichte dort verwirklichen. Ohne Plan, ohne Plot, einfach lostippen. 
Vieles kam mir im Prozess des Schreibens erst in den Sinn, so zum Beispiel die viele Musik (Einen Soundtrack zum Buch gibt’s auf YouTube. Klick), die mich beim Training anspornt. 
Der Aufbau des Buchs entwickelte sich ähnlich wie beim Song Writing. Die beschriebenen Rennen sind quasi der Refrain eines Songs. Es gibt einen Anfang und einen Fade Out.


Einige Menschen schreiben ein Buch, trauen sich dann nicht mit Ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit und legen es wieder beiseite.
Woher hast Du denn den Mut genommen dein Buch zu veröffentlichen?

Da es in dem Buch um den Ehrgeiz, das Dranbleiben am Training, an der Vorbereitung des von mir seit Jahren gefahrenen Hobby-Radrennens „Glocknerkönig“ geht, wollte ich zeigen, was ich für die Ergebnisse auf mich nehme.
Der Finale Ausschlag, dass ich mir sagte, dass es dieses Buch in die Öffentlichkeit schaffen muss, war der Moment, als ich die Organisatorin des Hobbyradrennens fragte, ob ich den geschützten Namen verwenden darf. 
Ich schickte Ihr das halbfertige Manuskript und bekam kleine Lobeshymnen zurück und die Zusage, ich dürfe den Namen der Veranstaltung ohne Rechtsverletzung benutzen. 
Die Frau meinte auch, dass im Juni 2022 das 25-jährige Jubiläum des Rennens sei und es doch super wäre, wenn mein Buch dazu veröffentlicht wäre. Damals war es ende September 2021. 
Mit dieser Unterstützung, kam ich richtig in Fahrt, schrieb es fertig und suchte mir eine Lektorin. 
Tatsächlich, nach den vielen Fragezeichen, wie man ein Buch veröffentlicht, kamen die Ausrufezeichen, erst schleppend, dann zeitlich perfekt. Was anfangs als Notizen startete, war im April 2022 als Taschenbuch live. Wahnsinn. Aber halt „nur“ als Self-Publishing, ohne richtigen Verlag.


In deinem Buch >> Der Großglockner–König << geht es um Willy, einen Rennradfahrer, der ein klares Ziel vor Augen hat. Wie wichtig ist es Dir selbst sich Ziele im Leben zu stecken?

Ohne Ziele lebt man nur so vor sich hin und verpasst das Beste, meiner Meinung nach. Ich sehe das Leben meist auch sportlich. 
Um etwas zu erreichen braucht es ein Ziel, Ehrgeiz und Leidenschaft. Die Motivation kommt dann von alleine und ich erreiche mehr, als ich immer gedacht habe. 
Dadurch lernte ich auch, mit Rückschlägen umzugehen, nach vorne und ganz selten in den Rückspiegel zu blicken. Das Leben spielt sich jetzt ab und kreiert die Zukunft.


Du liest ja selbst auch sehr gerne, welches Buch liegt grad auf deinem Nachttisch und warum genau dieses Buch?  

Ganz ehrlich? Gerade liegt dort auch ein Sportbuch. The Race of Truth, von Leigh Timmis, generell lese ich viel auf Englisch. 
Der Engländer hatte den Rekord, mit dem Fahrrad quer durch Europa von Portugal bis zum Anfang der Sibirische Grenze pulverisiert. Ich kann da viel mitnehmen und fühle mit ihm, wie er sich plagt bei der Vorbereitung und wie er sich seiner selbsternannten Aufgabe stellt. Auch kommt das mentale Training zur Sprache, was mich sehr interessiert.
Mein öfters genannter Buchtipp ist „The Power of One“, von Bryce Courtenay. 
Eine tolle Geschichte, wie ein weißer Junge aus sich herauskommt, in Südafrika, während der anfänglichen Apartheid, egal wie stark er schikaniert wird, steigt er zum großen Boxer auf.


Was bedeutet Lebensqualität für Dich?

Lebensqualität ist für mich, wenn man mit sich im Gleichgewicht ist. Da kann gerne Stress im Spiel sein, aber wenn man für Ausgleich sorgt (bei mir das Rennradfahren), kann mich nur sehr selten etwas aus der Ruhe bringen. 
Auch Zeit für sich selbst zu haben, seinen Hobbies nachgehen zu können, hat für mich etwas mit Qualität im Leben zu tun, wenig Druck von außen, mehr Selbstverwirklichung.


Werden wir denn in Zukunft mehr von Dir lesen können? Schreibst Du denn schon an einem weiteren Buch? 

Tatsächlich ist mein zweites Buch bereits fertig. Anfang März  ist mein Buch >>Livhausen - Die 90er sind zurück<< im Grin Verlag erschienen.  
Es ist keine Fortsetzung von meinem Debütroman, sondern etwas komplett anderes. Ihr dürft euch auf etwas großartiges freuen, meine Testleser: innen waren mehr als begeistert.
Hier mal der Link zum neuen Buch (klick)

Vielen Dank lieber Andreas, wir sind am Ende unseres Interviews angekommen, möchtest du noch etwas los werden? Ein Buchzitat vielleicht?


Da zitiere ich doch gleich mal den Absatz aus meinem Nachwort aus „Willy, der Großglockner-König“:
Das Buch soll dazu animieren, es Willy gleich zu tun, sucht euch eure eigene Leidenschaft. 
Jay Shetty, ein ehemaliger hinduistischer Mönch schreibt: Du kannst nicht alles werden, was du willst, doch du kannst alles werden und erreichen, was du bist. 
Du bist vielleicht kein Rennradfahrer wie ich, aber dafür ein Maler? Ein Tänzer? Auch ein Geschichtenerzähler? 
Jeder hat unterschiedliche Veranlagungen. Nur wenn ihr eure Leidenschaft, euer Ziel vor Augen habt, werdet ihr auch unglaubliches erreichen können und geht darin auf. Findet euer Ding, verlasst die Komfortzone, macht den ersten Schritt und seid gespannt darauf, was passiert. Bleibt neugierig.


Dienstag, 25. November 2025

[Rezi: Willy-Der Großglockner König von Andreas Trautwein]

 

Rezension: Willy der Großglockner König

von Andreas Trautwein



Titel: Willy der Großglockner König 

Autor: Andreas Trautwein 

Verlag: edition blaes

ISBN: 978-3-942641-93-7

Seitenanzahl: 350 Seiten

als Taschenbuch, eBook und Hörbuch erhältlich



Klappentext:

Ist auf der Seite des Autors nachzulesen (klick


Inhalt:

Willi hat es satt, seine Freizeit ist ihm zu kostbar um sie auf dem Sofa zu "verplempern".
Irgendwie muss es da doch noch mehr im Leben geben?
Durch die Begegnung mit Timo, einem Rennradfahrer, findet er schnell gefallen an dem Gedanken, Rennrad zu fahren. 
Ehe er sich versieht ist er vollkommen "infiziert" vom Rennrad Fieber!
Schnell wird ihm allerdings klar, er will mit Timo mithalten können und ihn eines tages beim "Glocknerkönig Radrennen" schlagen.
Dafür muss er hart trainieren und sucht sich einen Coach. 
Das der Coach eine Frau ist und auch noch ziemlich gut aussieht macht das Gefühlschaos natürlich perfekt.

Erster Satz:

Im Fernsehen läuft irgendeine langweilige Serie.


Meine Meinung:

Das Cover und der Klappentext gefällt mir gut, ist in sich stimmig und passt sehr gut zu der Story.
Die ersten Seiten dachte ich mir, naja auch so eine Geschichte, die vielleicht langweilig werden kann, da es mich nicht packte oder mitgenommen hat.  
Ab Seite 40 in etwa, war ich dann voll drinnen, stellenweise fühlte ich mich, als würde ich gerade mit am Streckenrand stehen. Bei jedem beinahe Aufprall, blieb mir fast das Herz stehen.
Der Schreibstil ist so flüssig und locker, das man mit jeder Silbe merkt, da steckt ein wahnsinnig euphorischer Rennradfahrer dahinter.
Obwohl die Liebe mit im Spiel ist, bleibt der Fokus beim Radsport.
Allerdings wäre es für mich persönlich noch ein bisserl authentischer rüber gekommen, wenn der Willi einfach mal alles hinschmeißen wollte, ausgebrannt sein, leer sein, keinen Bock mehr haben, sich dann wieder "Mental"  hocharbeiten, das hab ich irgendwie vermisst.
Es gibt Menschen, die haben in sich eine so stark ausgeprägte "Volition", die können nicht anderst als durchziehen. Da ich weiß, es ist die persönliche Geschichte des Autors, passt es dann wieder. 
Verwundert hat mich, dieses Buch hat mich so abgeholt, obwohl ich jetzt mit dem Radsport nicht wirklich was am Hut habe.


Mein Fazit:

Dieses Buch ist bestens geeignet, für Rennradfahrer und Radsportbegeisterte. Selbst wer ein anderes Ziel erreichen will, kann davon etwas mitnehmen.


Ich vergebe dem Buch 4 ✋✋✋✋ und eine 🍒


Mein Dank gilt dem Autor Andreas Trautwein, der bei einem Frühstück von seinem Buch erzählte und mich somit vor die Wahl stellte, endgültig aufzuhören oder "all in" weiter machen. 

Sonntag, 10. März 2019

[Interview mit der Autorin Kirsten Kolb]

Interview mit der Autorin 

Kirsten Kolb






Schön, dass du dich bereiterklärt hast mir für ein Interview zur Verfügung zu stehen, stelle dich meinen Lesern doch einfach mal kurz vor.....

Gerne. Ich bin die Kirsten und 25 Jahre alt (das schon seit 10 Jahren 😉). 
Mit meinem „Mann“ und unseren gemeinsamen Töchtern wohne ich recht ländlich am Rande von meiner Wahlheimat Erlangen.
Ursprünglich kommt meine Familie aus dem Norden, aufgewachsen bin ich aber in Unterhaching - das liegt bei München – meine Schule kennt ihr vielleicht aus Fack ju Göthe (Auf die bin ich aber nur bis zur achten Klasse gegangen). 
Wenn ich nicht gerade schreibe, dann lese und male ich sehr viel.


Liebe, eitel, Sonnenschein war ja sozusagen dein Debüt, wie bist du denn damals auf die Idee für die Geschichte um Juls und Janna gekommen?

Ich habe die Geschichte geträumt um am nächsten Morgen gewusst, dass das ein Buch wird. Ich wurde schon als Kind als Träumelieschen bezeichnet ... nun sieht man ja, was daraus werden kann.


Warum schreibst du denn Jugendbücher, du hättest ja auch in einem anderen Genre etwas schreiben können?

Das hat sich irgendwie einfach ergeben. Allerdings würde ich Bens Geschichte nicht mehr als richtiges Jugendbuch bezeichnen, da er da doch schon 23 ist und somit mitten im Berufsleben steht.


Was sagt eigentlich dein näheres Umfeld dazu, dass du angefangen hast Bücher zu schreiben?

Meine Kinder finden es doof, weil ich oft geistig abwesend bin, da sich in meinem Kopf gerade die nächste Szene zusammenspinnt. 
Ansonsten wurde das insgesamt sehr positiv aufgenommen. Nicht nur von der Familie, sondern auch von Kollegen und Chefs. Als klar wurde, dass ich meine Geschichte veröffentlichen werde, wurden meine Schichten auch so gelegt, dass ich mich neben der Arbeit um mein Buchbaby kümmern konnte. Von keiner Seite kam „das ist ja nur ein Hobby“, sondern ich traf überall auf Unterstützung. Da war ich schon sehr baff.


In deinem neuesten Werk >>Einhörner küsst man nicht<< geht es ja in einer Punkkneipe ziemlich wild zu, warst du denn auch so eine kleine verrückte die es oft so richtig krachen ließ, oder warst du eher eine brave? Was bist du heute?

Kein Kommentar :-D
Heute falle ich durch meine bunten Haare und den doch sehr punkig angehauchten Kleidungsstil auf. Aber tatsächlich bin ich sehr brav, ruhig und oft auch schüchtern. Glaubt mir nur keiner 😇.


Mal angenommen du könntest das R!OT übernehmen, wäre so eine Kneipe was für dich oder schreibst du doch lieber darüber?

Das R!OT war ursprünglich gar nicht als Punkkneipe geplant. Ich wollte die Art der Kneipe offen lassen und Ben war anfangs ein langhaariger „Alles Easy“-Typ. Aber irgendwie passte das weder zu Ben, noch zu mir. 
Ich gehe nicht mehr viel weg, aber wenn, dann zieht es mich in Kneipen wie das R!OT. Ich konnte noch nie etwas mit Discos oder In-Bars anfangen, ich hätte mich auch beim Schreiben dort nicht wohlgefühlt. 
Also ja, Bens Kneipe wäre definitiv etwas für mich, allerdings nur als Kunde, da ich keine Nachteule bin.


Wenn du jetzt dein neuestes Werk mit einem Werbeslogan bewerben müsstest, wie würde der dann lauten?

Oh, ich liebe kreative Aufgaben. Mhh, mal überlegen. So spontan fällt mir ein abgewandeltes Zitat von Ben ein: „Es muss nicht immer Liebe, eitel Sonnenschein sein!“ damit hätte ich gleich beide Bücher beworben. ^^


Was würdest du jemanden mit auf dem Weg geben, der selber gerne ein Buch schreiben will?

Mach es! Wenn es dich in den Fingern juckt zu schreiben, dann hör auf Ausreden zu finden. Wenn es Schrott wird, dann wandert das Buch in die Schublade. Aber vielleicht überrascht du dich ja selbst.


So, wir sind am Ende unseres Interviews angekommen.

Vielen Dank für dieses spannende Interview. Es hat richtig Spaß gemacht, deine Fragen zu beantworten.

Derzeit arbeite ich an den drei Büchern, die zwischen „Liebe, eitel Sonnenschein“ und „Einhörner küsst man nicht“ fehlen. Ein Zitat habe ich noch nicht im Angebot, aber Bens Geschichte möchte ein Wanderbuch werden. Wann diese Aktion beginnt, kann ich noch nicht sagen, aber ich werde auf meiner Seite rechtzeitig darüber informieren. 
Ein Bild habe ich, denn ich erstelle eine Art Freundebuch, in das sich nicht nur die Leser eintragen dürfen, sondern in dem ich auch meine Charaktere vorstelle. Dieses Buch wandert dann mit. Hier hat sich Ben für euch verewigt:






Außerdem ist jeder von euch sehr herzlich eingeladen, auf der Facebookseite der Autorin vorbeizuschauen. 

Freitag, 27. April 2018

[Interview mit dem Autor Leo Aldan]


Interview mit dem Autor Leo Aldan








Hallo lieber Leo, ich freue mich das du mir für ein Interview zur Verfügung stehst, stelle dich doch einfach mal kurz meinen Lesern vor.


Vielen Dank liebe Steffi das ich mich deinen Lesern und Leserinnen vorstellen darf. 
Also ich bin der Leo. Das ist aber nicht mein richtiger Name, sondern mein Schriftstellername. 
Über den ich lange nachgedacht habe, denn er sollte sich auf Deutsch und Englisch gut aussprechen lassen und irgendwie zu dem passen, was ich schreibe. 
Ich habe mich dann für Leo Aldan entschieden, weil Google diesen Namen noch nicht kannte. Jetzt kannst du ihn googeln - und findest mich :-)



Woran hast du denn gemerkt, dass du ein Talent fürs Schreiben hast?

Ähm ... am Anfang habe ich das gar nicht so gemerkt... 
Dann habe ich mal aus einer Laune heraus ein paar Gedichte und Kurzgeschichten geschrieben. Die haben meinen Freunden gefallen. 
Aber je »schöner« ich schreiben wollte, desto mehr ging's in die Hose. 
Also fing ich an, Schreibkurse zu besuchen. 
Lob bekam ich immer für meine stimmungsvollen Beschreibungen - und eines Tages sagte der Leiter: »So kannst du weiterschreiben.« Das war dann der Anfang.



Wie kam es dann dazu, dass du angefangen hast ein Buch zu schreiben? 

Das war so: Ich bin ja Wissenschaftler, Biochemiker, um genau zu sein. 
Da kam mir eine Idee, die mehr mit Physik zu tun hatte, und es war eine sehr kontroverse Idee. Ich habe mir überlegt, ob ich sie als Roman veröffentlichen könnte ... dazu brauchte ich einen Physiker, der falsch liegt ... Jake Forrester. Dann brauchte ich jemanden, der es besser weiß ... die Squids wurden geboren. Wie kommen die zusammen? Welche Abenteuer muss Jake bestehen? Findet Jake eine Frau? Fragen über Fragen. 
Und meine Phantasie begann darauf Antworten zu geben ... die habe ich aufgeschrieben, entwickeln, sortiert, überarbeitet ... bis das Buch fertig war.



Wie kommst du auf deine Geschichten? 

Also Ideen hab ich jede Menge. Die kommen einfach so, beim Einkaufen, beim Fernsehgucken, beim Autofahren. Ich habe schon eine Riesenliste. 
Leider sind es nur Ideen. Bis sie zur Geschichte werden, ist ein langer Weg mit vielen Fragen: Wo fängt die Geschichte an? Wo hört sie auf? Was passiert in der Mitte? Welche Figuren erleben es? Meist brauch ich ein paar Wochen oder gar Monate, bis aus einer Idee eine Geschichte gereift ist. 
Erst dann fange ich mit dem Schreiben an.



Schreibst du lieber mit Block und Stift oder am Laptop?

Kurzgeschichten fließen mir mit nen Füller leichter aus der Feder. Aber wenn es um die Konstruktion und das Schreiben eines ganzen Romans geht, arbeite ich fast ausschließlich am Laptop.



Du schreibst in deinem Buch »Squids - Aus der Tiefe des Alls« von einem Wissenschaftler, der auf einem fremden Planeten entführt wurde. Glaubst du, dass es irgendwo auf einem anderen Planeten wirklich Leben gibt?

Absolut. Leben entwickelt sich überall, wo die biologischen Voraussetzungen erfüllt sind. Bestimmt gibt es sogar irgendwo intelligente Wesen mit Technologie. 
Ich wäre gerne an Jakes Stelle in den Weltraum gereist, um andere Lebensformen zu entdecken ... oder mit Jakes Sohn Sven im Folgeband. 
Leider hängen wir mit unserer Technologie auf der Erde fest. Zum nächsten Stern, Proxima Cenauri, bräuchten wir 21000 Jahre ...



Was liegen bei dir privat so für Bücher rum?

Puh! Eine Menge. Meist Fantasy, ein bisschen SiFi, Klassiker, Jugendbücher aus meiner Zeit.



Wenn du nicht gerade am Schreiben bist, hast du noch ein Hobby?

Im Moment wandere ich gerne in den Bergen oder fahre Rad. 
Viele Hobbys sind leider inzwischen etwas eingerostet: Segeln, Reiten, Fliegen, Malen, Reisen.


Ich mag Buchzitate und möchte euch deswegen noch zum Abschluss aus meinem Fantasy-Thriller "Agarax - Der Hexenfluch" ein Zitat mit auf den Weg geben...

»Was Sie für die Realität halten, ist nur in Ihrem Kopf. Sie können sie jederzeit ändern!« 


Vielen Dank lieber Leo für das tolle Interview

Sehr gern hab ich dir deine Fragen beantwortet und wünsche dir noch viel Erfolg mit deinem Blog!



Wer jetzt neugierig auf die Bücher von Leo Aldan ist, der kann gerne auf der Internetseite des Autors http://leoaldan.de/ vorbeischauen, dort findet ihr auch Leseproben von Squids und seinen weiteren Büchern.... 


Donnerstag, 8. Februar 2018

[ Interview mit der Autorin Talira Tal]

Interview mit der Autorin Talira Tal







Hallo liebe Talira, ich freue mich das du mir für ein Interview zu Verfügung stehst, stelle dich doch einfach mal kurz meinen Lesern vor.

Hallo Steffi, ich freue mich riesig, dass ich mich dich und deinen Lesern bzw. Leserinnen, vorstellen darf.
Ich bin Talira Tal und lebe in Essen. Ich schreibe das, was ich am liebsten selber gerne lese. Das sind vor allen Dingen spannende Bücher. Hauptsächlich Fantasy und Psycho-Thriller.



Woran hast du denn eigentlich gemerkt, das du zum schreiben ein Talent hast?

Es war Anfang 2005, mein Sohn hatte kurz vorher das Licht der Welt erblickt und die Geschichten in meinem Kopf wollten nicht länger warten. Sie rumorten regelrecht und dann gab ich nach und fing nach langer langer Zeit wieder mit dem Schreiben an. Es war ein romantischer Vampir - Roman, eine Serie um genau zu sein, "Lana und das Geheimnis der Rekta" wurde geboren. Sie spielt im Ruhrgebiet und ich ließ meiner Fantasie freien Lauf. Zu dieser Zeit wurde auch neobooks, von Droemer ins Leben gerufen und ich meldete mich an, um meine >Schreibversuche< in die ich sehr viel Herzblut gesteckt hatte, anderen Autoren und Lesern vorzustellen. Die Kritik war heftig und ich wollte alles schon aufgeben und nur für mich alleine schreiben. Bis zwei Personen etwas zu meinem Text geschrieben haben, das mir Mut gab. "Hier ist noch viel Handwerkskunst von Nöten, aber es steckt ein großes Talent dahinter." Vielen Dank an dieser Stelle an: Maria M. Lacroix, deren Geschriebenes ich früher schon liebte. Als das auch noch der damals größte Kritiker bei neobooks bestätigte fing ich an, Schreibkurse zu besuchen und Bücher zu studieren. >>Lana und das Geheimnis der Rekta<< ruht noch immer in der Schublade. Es war auch ein bisschen unglücklich, das Twilligt im Herbst des Jahres veröffentlicht wurde und meine damalige Lektorin meinte, das hat die Autorin bei dir geklaut. :D Ich versicherte ihr, dass das nicht möglich war , denn ich hatte meine Romane ja, außer einige Ausschnitte, nirgendwo veröffentlicht. 


Schreibst du lieber mit Stift und Block oder mit dem Laptop? 

Die Frage ist  ganz schnell beantwortet. Mit Stift und Block. Dann fließen die Ideen viel besser, als wenn ich am Laptop sitze. Aber es kostet natürlich auch sehr viel Zeit. Ich arbeite also daran, mich an die Tastatur zu gewöhnen. Es fällt mir aber noch schwer.


Du schreibst in der Gilde der Rose über Freyja einer Hexe die durch die Zeit reist, könntese du dir vorstellen mit ihr zu tauschen und auch mal kurz einen Zeitsprung zu machen? In Welche Zeit würdest du dann Reisen und warum? 

Ich  habe schon oft daran gedacht wie es wäre durch die Zeiten reisen zu können. Aber wie man an Freyja auch sieht, ist das immer mit Schwierigkeiten verbunden. Ich selber würde gerne in die Zukunft reisen. Ich möchte wissen, ob die Menschen irgendwann einmal gelernt haben, das es viel wichtigere Sachen als Geld und Macht gibt und vernünftig miteinander umgehen. 

Was war das erste Buch was du je gelesen hast?

Ahrg! das war Struwwelpeter. Ein furchtbar grausames Buch in meinen Augen.


Welche Autoren haben dich persönlich geprägt? 

Es gibt einige Autoren, auch Selfpublisher, die ich besonders toll finde. Aber ob die mich wirklich geprägt haben, vermag ich gar nicht zu sagen. Mir ist es wichtig meinen eigenen Stil treu zu bleiben. So war es von Anfang an. Entweder man liebt meinen Schreibstil oder findet ihn doof. So ist das eben. Mit der Zeit habe ich das begriffen und akzeptiert.


Warst du denn eigentlich ne gute Schülerin? 

Ich war nicht besonders gut, aber auch nicht so schlecht. Ich denke, ich war guter Durchschnitt. Aber in der Grundschule wurde auf dem Zeugnis meine große Fantasie schon besonders erwähnt.


Wie stehts mit deinen Qualitäten als Lügnerin? Kannst du gut Lügen?

Nein., ich kann nicht gut lügen. Ich ticke da eher wie Freyja. Ich weiß, das es Notlügen gibt, um andere nicht zu verletzen, aber selbst die, fallen mir verdammt schwer, so dass ich es am liebsten unterlasse. Was ich allerdings kann, ich kann mich selber gut belügen und mir eine Sache, eine lange Zeit schön reden.


Das ist jetzt aber kein schöner Abschluss. Ich möchte, dass wir zusammen positiv, das Interview verlassen. Ich lache gerne und deshalb möchte ich euch zum Abschluss noch eine kleine lustige Stelle aus dem 1 Teil von "Die Gilde der Rose-Dämonenfessel" posten.
Wir sind an der Stelle, an der Freyja gerade 400 Jahre durch die Zeit gereist ist und im Jahre 2016 gelandet ist.
Vorsichtig öffnete ich die Augen und ich beobachtete, wie er eine Menge von Lebensmitteln heranschleppte und vor mir auf einem kleinen Tisch ausbreitete. Vieles war mir fremd und suspekt. So etwas soll man essen können?
Aber ich wollte auch nicht wählerisch sein, ergriff ein glitzerndes Teil und biss herzhaft hinein.
Der Schmerz durchflutete mich, ich glaubte ohnmächtig zu werden. Was ist das für ein teuflisches Spiel?  >>Freyja!<< hörte ich den Grafen noch  >>Nicht, das ist eine Konservendose!<<
Aber dann gingen bei mir die Lichter aus, und ich versank in unendlicher Dunkelheit.

Wen ich neugierig gemacht habe, auf mich und meine Bücher, ist herzlich auf meiner Homepage: http://www.talira-tal.de/ und meinem Blog: http://talira-tal-otherworld-of-mind.blogspot.de/ eingeladen. 

Natürlich freue ich mich auch, wenn ihr bei Facebook auf meiner Seite: Die Gilde der Rose-Dämonenfessel vorbeischaut. Im Moment laufen sogar zwei Gewinnspiele.


Vielen Dank Liebe Talira für das tolle Interview

Gerne habe ich dir deine sieben Fragen beantwortet und falls du oder deine Leser noch Fragen habt, postet es doch einfach unter dem Eintrag.