Interview mit der Autorin
Kirsten Kolb
Schön, dass du dich bereiterklärt hast mir für ein Interview zur Verfügung zu stehen, stelle dich meinen Lesern doch einfach mal kurz vor.....
Gerne. Ich bin die Kirsten und 25 Jahre alt (das schon seit 10 Jahren 😉).
Mit meinem „Mann“ und unseren gemeinsamen Töchtern wohne ich recht ländlich am Rande von meiner Wahlheimat Erlangen.
Ursprünglich kommt meine Familie aus dem Norden, aufgewachsen bin ich aber in Unterhaching - das liegt bei München – meine Schule kennt ihr vielleicht aus Fack ju Göthe (Auf die bin ich aber nur bis zur achten Klasse gegangen).
Wenn ich nicht gerade schreibe, dann lese und male ich sehr viel.
Liebe, eitel, Sonnenschein war ja sozusagen dein Debüt, wie bist du denn damals auf die Idee für die Geschichte um Juls und Janna gekommen?
Ich habe die Geschichte geträumt um am nächsten Morgen gewusst, dass das ein Buch wird. Ich wurde schon als Kind als Träumelieschen bezeichnet ... nun sieht man ja, was daraus werden kann.
Warum schreibst du denn Jugendbücher, du hättest ja auch in einem anderen Genre etwas schreiben können?
Das hat sich irgendwie einfach ergeben. Allerdings würde ich Bens Geschichte nicht mehr als richtiges Jugendbuch bezeichnen, da er da doch schon 23 ist und somit mitten im Berufsleben steht.
Was sagt eigentlich dein näheres Umfeld dazu, dass du angefangen hast Bücher zu schreiben?
Meine Kinder finden es doof, weil ich oft geistig abwesend bin, da sich in meinem Kopf gerade die nächste Szene zusammenspinnt.
Ansonsten wurde das insgesamt sehr positiv aufgenommen. Nicht nur von der Familie, sondern auch von Kollegen und Chefs. Als klar wurde, dass ich meine Geschichte veröffentlichen werde, wurden meine Schichten auch so gelegt, dass ich mich neben der Arbeit um mein Buchbaby kümmern konnte. Von keiner Seite kam „das ist ja nur ein Hobby“, sondern ich traf überall auf Unterstützung. Da war ich schon sehr baff.
In deinem neuesten Werk >>Einhörner küsst man nicht<< geht es ja in einer Punkkneipe ziemlich wild zu, warst du denn auch so eine kleine verrückte die es oft so richtig krachen ließ, oder warst du eher eine brave? Was bist du heute?
Kein Kommentar :-D
Heute falle ich durch meine bunten Haare und den doch sehr punkig angehauchten Kleidungsstil auf. Aber tatsächlich bin ich sehr brav, ruhig und oft auch schüchtern. Glaubt mir nur keiner 😇.
Mal angenommen du könntest das R!OT übernehmen, wäre so eine Kneipe was für dich oder schreibst du doch lieber darüber?
Das R!OT war ursprünglich gar nicht als Punkkneipe geplant. Ich wollte die Art der Kneipe offen lassen und Ben war anfangs ein langhaariger „Alles Easy“-Typ. Aber irgendwie passte das weder zu Ben, noch zu mir.
Ich gehe nicht mehr viel weg, aber wenn, dann zieht es mich in Kneipen wie das R!OT. Ich konnte noch nie etwas mit Discos oder In-Bars anfangen, ich hätte mich auch beim Schreiben dort nicht wohlgefühlt.
Also ja, Bens Kneipe wäre definitiv etwas für mich, allerdings nur als Kunde, da ich keine Nachteule bin.
Wenn du jetzt dein neuestes Werk mit einem Werbeslogan bewerben müsstest, wie würde der dann lauten?
Oh, ich liebe kreative Aufgaben. Mhh, mal überlegen. So spontan fällt mir ein abgewandeltes Zitat von Ben ein: „Es muss nicht immer Liebe, eitel Sonnenschein sein!“ damit hätte ich gleich beide Bücher beworben. ^^
Was würdest du jemanden mit auf dem Weg geben, der selber gerne ein Buch schreiben will?
Mach es! Wenn es dich in den Fingern juckt zu schreiben, dann hör auf Ausreden zu finden. Wenn es Schrott wird, dann wandert das Buch in die Schublade. Aber vielleicht überrascht du dich ja selbst.
So, wir sind am Ende unseres Interviews angekommen.
Vielen Dank für dieses spannende Interview. Es hat richtig Spaß gemacht, deine Fragen zu beantworten.
Derzeit arbeite ich an den drei Büchern, die zwischen „Liebe, eitel Sonnenschein“ und „Einhörner küsst man nicht“ fehlen. Ein Zitat habe ich noch nicht im Angebot, aber Bens Geschichte möchte ein Wanderbuch werden. Wann diese Aktion beginnt, kann ich noch nicht sagen, aber ich werde auf meiner Seite rechtzeitig darüber informieren.
Ein Bild habe ich, denn ich erstelle eine Art Freundebuch, in das sich nicht nur die Leser eintragen dürfen, sondern in dem ich auch meine Charaktere vorstelle. Dieses Buch wandert dann mit. Hier hat sich Ben für euch verewigt:
Außerdem ist jeder von euch sehr herzlich eingeladen, auf der Facebookseite der Autorin vorbeizuschauen.
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