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Sonntag, 25. Februar 2018

Rezension:

Juliane Käppler – Die sieben Tode des Max Leif





Titel: Die sieben Tode des Max Leif
Ein Hypochonder-Roman

Autor: Juliane Käppler

ISBN: 978-3-426-51725-3

Verlag: Knaur Verlag 

auch als eBook erhältlich








Klappentext:
Max Leif ist ein Überflieger, immer auf der Überholspur, immer ganz vorn. Doch jetzt wird er ausgebremst, vom Tod höchstpersönlich. Der holt sich seinen besten Freund, und Max weiß einfach: Er ist der Nächste. Das plötzliche Fieber kann nur eine HIV-Infektion sein, der schmerzende Magen eine exotische Seuche und der Husten erst......
Die Beteuerungen der Ärzte, die Beruhigungsversuche seiner Freunde, ja selbst die energischen Kommandos seiner russischen Putzfrau Jekaterina helfen nicht gegen die Macht von Max´s Einbildung. In Erwartung seines baldigen Ablebens verkauft er sein Unternehmen und trifft hektisch weitere Vorkehrungen. Denn einfach so sterben ist nicht drin! Zuerst muss er einen Weg finden, die eine Sache zu regeln, die in keinen Testament erscheinen darf.....

Inhalt:
Paul, der beste Freund von Maximilian genannt Max Leif, stirbt plötzlich und ganz unerwartet an einer Lungenembolie.
Nun muss er alleine den unlängst geplanten Urlaub in Sansibar antreten.
Pauls letzter Wunsch war es das Max seinen Hund Hannibal zu sich nimmt. Kaum zu Hause angekommen, denkt er das er sich mit dem tödlichen Virus der Tsetse Fliege infiziert hat, verkauft sein Plattenlabel LeifMusik und bereitet sein Ableben vor. Weder seine Ärztin Dr. Bärbeißer, sein Freund Flo, noch seine russische Putzfrau Jekaterina können ihn davon überzeugen das er kerngesund ist. Indessen entwickeln sich neue vermeintlich tödliche Krankheiten die unbedingt ernst genommen werden müssen. So testet er kurzerhand ob denn seine Kondome überhaupt reißfest sind und was es mit dem FUO auf sich hat......

Erster Satz: 
Ich hab das Leben verflucht, die Zeit angehalten und mich auf einer Insel versteckt.

Meine Meinung:
Das Cover finde ich sehr gelungen, ein Mann mit Regenschirm der Pitschenass wird.... was übrigens gut in die Handlung passt, weil es in dem Buch dauernd regnet und der Protagonist irgendwie dauernd durch den Regen stapft.
Das Buch ansich beginnt relativ unspektakulär und droht, am Anfang ziemlich langweilig zu werden und wenn nicht einige Lacher drinnen wären, wäre es das auch. Besonders als Max in die Küche stampft und seine Kondome auf reißfestigkeit testen will und just in diesem Moment seine Ex und seine Putzfrau aufschlagen musste ich schallend lachen.
Das Buch beinhaltet doch einiges an im Medizinbereich gebräuchlicher Sprachgebung, die für einen Laien nicht ohne weiteres verständlich sind (ich habe vor einigen Jahren den Heilpraktiker gemacht und für mich ist diese Nomenklatur verständlich aber ein anderer würde sich evtl. schwer tun zu folgen). Klar wird einiges erklärt, aber noch lange nicht alles..... Zum Ende hin hat mich dieses Buch dann doch etwas überrascht weil ich mit dem Geständnis absolut nicht gerechnet hätte, das hat es wiederum nochmal spannend gemacht....
Ja doch so wie im Buch kann ich mir einen Hypochonder schon vorstellen.....
Was ich prinzipiell gut finde in Büchern, wenn einige Sätze im Dialekt oder Akzent geschrieben sind so kann man sich gut in die Charaktere hineinversetzen...
Der von Machete war okay, ich konnte mir prima einen Versicherungsvertreter aus dem Pott vorstellen der es ab und an ordentlich krachen lässt. Würde das Buch verfilmt werden hätte ich bereits die perfekte Person dafür im Kopf.
Was mir allerdings nicht gefallen hat wie der Akzent von Jekaterina geschrieben wurde...... „Was chat die verloren chier? Brauchst du Ruhe, Max Leif, nicht zeternde Hyäne!“
Ich kann mir beim besten willen bei diesen Sätzen keine Russische Putzfrau darunter vorstellen...

Mein Fazit:
Das Buch hat einige tolle Lacher und einen schönen Schluss. Für jemanden der sich in einem Medizinischen Beruf befindet bestimmt empfehlenswert.... 


Ich vergebe den Buch vier ✋✋✋✋ und eine 🍒 

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